„Weitere Klärungen des Umlauts sind erforderlich”: Von Rötha bis Preske

Hin und wieder begegnenunter den Ortsnamen der slawisch-deutschen Kontaktzone zwischen Saale und Neiße Fälle, in denen die Namensgeschichte mitder Frage zu tun hat, weshalb der Stammvokal der neudeutschen Namensform als Umlaut vorliegt. Die Regularitäten zudenbetreffenden Prozessenim Deutschen sind bekannt, doch in manchen Fällen sind für einen Namen in umgelauteter Form die entsprechenden Bedingungen für die Entstehung des Umlauts anscheinend nicht erfüllt. Auch erfahrenste Namenkundler mußten zuweilen zugeben, eine Erklärung für solche Fälle nicht gefunden zu haben, so z.B. Ernst Eichler und Hans Walther zu Rötha – siehe das als Titel des vorliegenden Beitrages gewählte Zitat aus Eichler/Walther 2010: 226 – oder zu Preske/obersorbisch (oso.) Praskow – Eichler/Walther 1975: 234: "Bei einer solchen Grf. [= Grundform] ist ... der Umlaut -e- schwer verständlich." (Vgl. auch HONSa: II, 217.)

Der seit Göschel 1964: 129 über Eichler 1985-2009:III, 170f. bis Eichler/Walther a.a.O. bestehenden Unsicherheit, ob das -<ö>- in Rötha etwa durch Anlehnung an das deutsche Substantiv Röte bzw. ob der ON überhaupt aus dem Deutschen zu erklären sei, kann womöglich durch das Folgende ein Ende bereitet werden. 

Für den lautlich Rötha so deutlich nahestehenden ON Röda findet sich die Vermutung, der Umlaut könne evtl. durch die Einwirkung des palatalen Konsonanten [dʲ] in einer Grundform *Roďow, Possessivum zum PN *Roď, erklärt werden, vielleicht auch durch Anlehnung an den Namen des Nachbarortes Brösen (Eichler 1985-2009: III, 162; HONSa: II, 293, zu Röda, w. Leisnig, 1378 Rodow, Radow; 1403 Rodau; dial. [re:tə]). Röda ist ein kompletter Reimname zu Göda (/oso.Hodźij). Dieses aber – 1007 (castellumG[od]ouui; (1071) F [12. Jh] in burcwardo Godiwo; 1216 Pribizlaus sacerdos de Godowe –ist altobersorbisch (aoso.) *Godějew/*Godějow, Possessivum zu *Goděj, dies ein Hypokoristikum zu VollN wie *Godisław. Bereits die Belege aus dem (bzw. zum) 11. Jahrhundert zeigen einen Wechsel zwischen dem älteren *Godi(aus welchem die obersorbische Namensform zu erklären ist) *Godějew und dem auf Kontraktion beruhenden *Goďow (woraus die deutsche Namensform entstand). Die Entwicklung dieses Namens hat ihre Parallele in der weiterer Oberlausitzer und zahlreicher tschechischer Ortsnamen (Näheres in Koenitz 2010: 98-104). Für Röda bietet sich damit ohne weiteres der Ansatz aso. *Rodějew/*Rodějow →*Roďow, so daß statt des fraglichen Hypokoristikums *Roď (s.o.) *Roděanzusetzen ist. Die Parallele zu Göda ist noch deutlicher in der Beleggeschichte von Großröda w. Altenburg: 976 Rodiuue; 1145 Rodowe; 1336 Roͤdaw (Eichler 1985-2009: III, 161). Der Beleg von 976 läßt klar die Entwicklungsphase *Rodiw-←*Rodějew- erkennen. (Ernst Eichler [a.a.O.] sieht für diesen Beleg ein mögliches -ev, nach *Roď-; in HONSa: II, 294 wird er nicht kommentiert.) 

Für Rötha (1127ff. He(i)nricus, [ab 1145 auch] Otto de Rotow(e), Rothow, Rottowe; 1143 Heinricus de Rodewa; 1249 datum Rotowe; ad a. 1171 (14. Jh.) Heinricus de Rothewe et frater eius Otto; ... 1485 Rötha; 1486 de Roetenn) wurde die Möglichkeit einer altsorbischen Form *Roťow nicht erwähnt. Doch spricht nichts gegen einen Ansatz eines altsorbischen Possessivums *Rotějew/*Rotějow. Die Form *Rotějew (da mit dem Genitiv *Rotějewa) spiegelt sich wider in den Belegen zu 1143 und 1171. Anzumerken ist hier, daß auch nach Ausweis der Eindeutschungsgeschichte des Ortsnamens Stiebitz/oso. Sćijecy (w. Bautzen), aoso. *Čstějewici, im 13. bis 15. Jahrhundert als <Stewicz> aufgezeichnet, die aso. Sequenz -ěje- von den Deutschen als monosyllabisches [e(:)] wahrgenommen wurde (Koenitz 2010: 104f.). Problematisch ist bei Rötha die Etymologie der Basis: Gehört diese zu *rot ←*rъtъ ›Anhöhe,Spitze, Landzunge; Mund, Mündung; Lippe‹ oder zu *rota ›Schwur, Eid‹ (Eichler/Walther 2010: 226; HONSa: II, 312)? Die Annahme der Vertretung des ъ in schwacher Stellung durch o, die eine Herleitung von *Rotějew aus *Rъtějew impliziert, bleibt problematisch. Eichlers diesbezügliche Bedenken [1985-2009: III, 171] zu Rotta (sw. Kemberg) wurden von Walter Wenzel in www.onomastikblog.de vom 14.01.2019 wegen Rotin (Wg. in Flur Altenburg) in Erinnerung gebracht. Sein Vorschlag wie auch der Gegenvorschlag von Karlheinz Hengst (ebd.: 15.01.2019), *Rota als a) = *Ro- + -ta bzw. als b) = *R- + -ota aus dem gekürzten Vorderglied solcher Vollnamen wie RodoslavRostislav herzuleiten, sind problematisch, weil es für die Anfügung der Personennamensuffixe -ta und -ota an solcherlei Basen (offene Wurzelsilbe oder gar auf den Anlautkonsonanten reduzierte Basis?) m.W. keine anderen Beispiele gibt (vgl. für die tschechischen Ortsnamen Profous: V, 619-621) und dann gleich gar nicht eine Weiterbildung mit einem weiteren Personennamensuffix wie etwa -ěj- wahrscheinlich ist; es scheint auch keine Anfügung von -ěj- an irgendein anderes PN-Suffix zu geben. Eher aber als an eine alternative Herleitung vom Substantiv *rota und ein Benennungsmotiv ›Gerichtsstätte‹ ist m.E. an den Verbalstamm *rot-zu *rotiti(s) (oso. roćić so) ›schwören, beeiden‹ zu denken, der als Personennamenbasis vielleicht doch auch in einem VollN *Rotibor (mit Zweitglied zu *bor- ›kämpfen‹) vorliegt, dessen Existenz – freilich sonst wohl nirgends bezeugt ist – zu vermuten sich aber aufdrängt für Rottewitz (n. Meißen); vgl. die Beleggeschichte einschließlich der Dialektform, die noch immer gegen einen bisher angenommenen Basisvokal -a- (HONSa: II, 316) sprechen dürfte: 1074 Rothiboresdorf; 1079 Rokeborthorf; 1280 Rodboritz; 1311 Rothebariz; dial. [rutəwiʦ]. Man sollte meinen, daß auch *Rotiborъ im Rahmen der Denkweise der alten Slawen eine durchaus sinnvolle Namensbildung gewesen sein könnte.

Eine -ěj- Bildung eines PN ist im übrigen in jedem Falle möglich, denn diese Namen sind offenbar nicht an bestimmte semantische Typen von Basen gebunden, auch nicht an Basen von Vollnamengliedern. In dieser Hinsicht wäre ein *Rotěj← *Rъtějьzu *rъt- schon möglich, wie insbes. der PN *Rtiš zeigt, erschließbar aus den Ortsnamen tsch. Rtišovice und poln. Rciszyn (Profous:III, 606 und V, 265, 605), wo *rъtъ im PN am ehesten auf der Bedeutung ›Mund‹ beruht (vgl. Jan Svoboda 1964: 295, 195). 

Ansonsten darf behauptet werden, daß ohne die Geschichte der neuobersorbischenNamensformen und deren Beziehung zu den entsprechenden deutschen Formen bei den Ortsnamenpaaren Göda/Hodzij,Löbau/Lubij und Drehsa/Droždźij wie in Koenitz 2010: 98-104 geklärt zu haben, eskaumhätte gelingen können, die Geschichte der morphonematischen Struktur der altsorbischen Ursprungsformen und des Eindeutschungsprozesses von Röda und Rötha adäquat zu beschreiben. Hervorzuheben ist, daß bei der Erklärung der genannten Oberlausitzer Ortsnamenpaare sowohl Versuche der Rekonstruktion morphologisch-paradigmatischer Beziehungen in der Geschichte der sorbischen Toponymie als auch der Vergleich mit den von den tschechischen Forschern exzellent beschriebenen und erklärten tschechischen Ortsnamen eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Das Basisproblem taucht zusammen mit dem des Umlauts wieder auf bei Röttis (n. Plauen: 1244 Rothis; 1269 Rotes; 1394 Röttys, Rötthez; 1412 Retteß; 1438 Rotis; 1446 Ruttiss; 1464 Rottes; 1506 Rottis, Röttis; 1328 daz vorberg ... zu dem Roteys; 1481 auf eynem berge, der Röttes genannt; 1597 (Gehultz) inn Reißigk oder Rötes; dial. [retis], [rötis]. Statt der Annahme einer elliptischen Bildung aus deutschen PN *Rot-, *Rut- o.ä. im Genitiv (+ -dorf) (HONSa: II, 317) ist hier an den oben erwähnten PN *Rtiš zu erinnern. Für gut möglich erachte ich die Rekonstruktion als altsorbisches Possessivum *Rotiš zu einem PN (KN) *Rotich oder *Rotiš (vgl. den tsch. ON Libiš– Profous: II, 590f.) − nun durchaus eher zu *rotiti(s) ›schwören‹. Die Erklärung des Umlautes bedarf nun nicht der etwas problematischen Annahme, er beruhe auf der -i- Variante deutscher Genitivendung. Der Umlaut ergibt sich regelrecht aus der palatalen Umgebung der Folgesilbe. 

Recht klar verhält es sich bzgl. des Umlautes bei Spröda (nö. Delitzsch: 1292 Heinricus de Smorode; ...; 1456 in beiden Sproden;...;1791 Sprödaudial. [ʃpre:tə]) offenbar ein altsorbischer Spottname *Smrodi/*Smrody (Pl.) zu *smrod ›Gestank, Mist‹, wohl im Sinne von ›Stinker, stinkende Leute‹ gemeint gewesen, ähnlich wie dies im Gebrauch des tschechischen Appellativums smrad ›Gestank‹ als Schimpfwort für einen Menschen (1. ›Miststück [widerwärtige Person]‹, 2. ›kleiner Stinker [Kind]‹ o.ä.) der Fall ist. Es handelt sich wohl eher nicht um eine alte Waldbezeichnung der Bedeutung ›Wald mit stinkigem Wasser‹ (so HONSa: II, 445), möglicherweise aber um einen durch die entsprechende Realität motivierten Spottnamen. Zum Umlaut ist der ebd. gegebene Erklärungsversuch m.E. überzeugend: „Der in den Schreibungen erst spät zutage tretende Umlaut scheint sekundär aufgekommen zu sein ..., evtl. in Anlehnung an spröde ...“.

Im Falle von Preske/oso. Praskow (w. Bautzen: 1580 Prascko; 1617 Praske; 1732 Presca; 1777 Breßke; 1836 Preßke (Breske); dial. [prɛskə]–oso.: 1800 Praskow; 1843 Praskow; dial. [praskou̯]) schienen die ältesten Belege, aus dem 16. und 17. Jahrhundert, wie auch die neuobersorbische Namensform klar dafür zu sprechen, den Namen ebenso wie den von Praskau (osö. Kamenz, ehemaliger Dorfteil von Kuckau) als altobersorbisches Possessivum *Praskow zu einem PN *Prask zu deuten, von *praskati, entsprechend vertreten im Oso., Tsch., Poln., Sln., Russ. in einem Bedeutungsspektrum um ›knallen, krachen, prasseln, knistern, brechen, bersten‹. Ratlos machten die seit dem 18. Jahrhundert bis zur heutigen amtlichen Namensform verzeichneten -<e>-haltigen Belege. Anläßlich eines Vortrages in der Gemeinde Göda/Hodźij über die Namen ihrer Dörfer am 10.11.2018 ist es mir m.E. gelungen, den deutsch-sorbischen Doppelnamen zu enträtseln (Zeitungsbericht inSerbske Nowiny vom 13.11.2018): Es handelt sich um den Umlaut, der, von dem unlängst verstorbenen bekannten Leipziger Germanisten Rudolf Große beschrieben und benannt, als „meißnische Palatalisierung“ bekannt ist (Große 1957: 75-79). Offenbar ist die bezeugte Form *Praskow zurückzuführen auf eine vorausgehende Form *Prawskow, die ihrerseits Resultat einer (wohl stufenweisen) Reduktion aus einem *Prawo(w)uskow ist, das aber sehr wahrscheinlich ein umgewandeltes altobersorbisches Episkoptikum (Spottname) *Prawo(w)usci/*Prawo(w)usky –zu *praw- ›recht-, richtig‹ und  *(w)usk, Deminutivum zu*(w)us›Schnurrbart‹ – darstellt: ›Dorf von Rechtsbärtchenträgern‹. Für weniger wahrscheinlich halte ich ein (formal gewiß ableitbares) Possessivum *Praw_skow zu einem PN *Prawusk o.ä. Eine Form wie *Prawo(w)usky wurde im Zuge der Eindeutschung über *Praw_ske nach der Regel der „meißnischen Palatalisierung“ zu Preskeverändert (mit allerdings scheinbar regelwidriger Kürze des Stammvokals -|e|- –eine Kürzung wie etwa in der Variante [trɛstn] für Dresden wird aber wohl doch in der Reichweite von Regularitäten des Dialekts liegen). Der tschechische ON Levousy kann m.E. anders als in Profous: II, 513f. (›Dorf der *Levusy, d.h. der Familie des *Levus‹) ebenfalls als Spottname gedeutet werden –gegenüber Praskow „antonymisch“: zu *lew- ›link-‹ und *(w)us, also ›die Linksbärtigen‹.

Bei einem weiteren deutsch-obersorbischen Namenpaar sah man (ohne von einem Umlautproblem zu sprechen) keine Möglichkeit einer verläßlichen Deutung (HONSa: I, 213): Drehna/Tranje (ö. Wittichenau/Kulow: 1501 Drene, 1560 Drähna; 1815 Drehna, Trähna, Threne; dial. [tre:nə]–oso.: 1800 Tranje; 1831/45 Drah(n)je; dial. [tra:ə]. Eine Lösung für die sorbische Namensform fand ich (Koenitz 2016, 46f.), anknüpfend an Ernst Eichlers Vermutung, dem Namen könne oso. trawa ›Gras‹, trawny ›Gras-‹ zugrunde liegen (HONSa: I, 213), mit der Rekonstruktion eines Episkoptikums *Trawonyji/*Trawonyjě, zu trawa ›Gras‹, ursprünglich ›Nahrung‹, und *nyti ›kranken; sich schmerzlich sehnen‹, demnach ›die sich schmerzlich nach Gras bzw. Nahrung Sehnenden‹ oder ›die Futtersüchtigen‹. Zu revidieren ist meine Annahme (Koenitz a.a.O.), der deutsche Name sei mit diesem sorbischen Namen nicht auf einen Nenner zu bringen. Gewiß hat ja auch hier die „meißnische Palatalisierung“ gewaltet. Der Unterschied des graphischen Anlautes (<T>-/<D>-) ist gerade in der Position vor -r wohl nicht so schwerwiegend, daß man nicht an eine Auswirkung der binnendeutschen Konsonantenschwächung denken dürfte. Im Eindeutschungsprozeß entstand denn über *Trawene u.ä. regelrecht *Trähne/*Trehne.

Nicht selten steht die Forschung auch vor der umgekehrten Frage bzgl. der Umlaute: warum der Umlaut nicht eingetreten ist. Unlängst hat Karlheinz Hengst diese Frage bzgl. der von Walter Wenzel in https.//www.onomastikblog.de vom 14.01.2019 behandelten Namen Dothin und Rotin aufgeworfen (ebd. 15.01.2019). Die Antwort dürfte m.E. lauten, daß die Grundformen *Dotyni bzw. *Rotyni gelautet haben, slawisch *-/y/ keinen deutschen Umlaut bewirkte und der palatale Stammauslaut bei der Eindeutschung mit Apokope der Endung nicht wirksam wurde. Der Umlaut des in beiden Blogbeiträgen unerwähnt gebliebenen Wüstungsnamens Röthen (HONSa II, 312) ergäbe sich wohl regelrecht aus einem Ansatz *Rotin, Possessivum zu *Rota. Der Name samt Umlaut ist aber anscheinend fiktiv, d.h. es handelt sich wohl um denselben Ort wie das Rotinbei Walther Wenzel(aus Eichler 1985-2009: 171, wo kein Lemma „Röthen“ vorkommt) und eine historisch unberechtigte Lemmatisierung bei HONSa (a.a.O.), wie die dort angegebene Literatur und speziell ein Blick in die Literaturstelle „HengstSprachkontakt 135“ (= Hengst 1999: 135) zu erweisen scheinen. (HONSa führt zu „Röthen“ einen Beleg für Umlaut, der in Eichler (1985-2009) a.a.O. –unter „Rotin“ –fehlt: 1352 zu Röttin– jedoch keinen der Gestalt *<Röthen>, und so bestätigt diese Wirrnis m.E. einmal mehr, wie wünschenswert längst eine rechtzeitige Warnung vor unkommentierter Lemmatisierung von Namensformen ohne punktgenaue historische Beleggrundlage gewesen wäre [Koenitz im Druck]).

Literatur

Eichler, Ernst (1985-2009): Slawische Ortsnamen zwischen Saale und Neiße. Ein Kompendium, 4 Bde, Bautzen. 

Eichler, Ernst; Walther, Hans (1975): Ortsnamenbuch der Oberlausitz, 2 Bde. I, Namenbuch. Mit einer Karte (DS 28), Berlin. 

Eichler, Ernst; Walther, Hans (2010): Alt-Leipzig und das Leipziger Land. Ein historisch-geographisches Namenbuch, Leipzig. 

Göschel, Joachim (1964): Die Orts-, Flur- und Flußnamen der Kreise Borna und

Geithain. Namenkundliche Untersuchungen zur Sprach- und Siedlungsgeschichte Nordwestsachsens, (Md. Forsch. 31). Köln, Graz 1964.

Große, Rudolf (1957): Namenforschung und Sprachgeschichte im Meißnischen, in: Leipziger Studien. Theodor Frings zum 70. Geburtstag (DS 5), Halle, 63-79.

Hengst, Karlheinz (1999): Die Ortsnamen des Bosauer Zehntverzeichnisses,in: Ders.: Beiträge zum slavisch-deutschen Sprachkontakt in Sachsen und Thüringen [Ausgewählte Aufsätze], hg. von Dahmen, W.; Eichler, E.; Kramer, J., Veitshöchheim bei Würzburg 1999, 118–151.

HONSa = Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen / hg. von Eichler, Ernst; Walther, Hans, Bde. I-III, Berlin, 2001.

Koenitz, Bernd (2010): UnwürdeLubijDažinStwěšin und andere Namen altsorbischer Herkunft. Miszellanea und manches Systemhafte, in: Lětopis 57, H. 2, 95-118 [Teil I].

Koenitz, Bernd (2016): Unverstandene Lausitzer Ortsnamen, in: Lětopis63, H. 2, 38-62.

Koenitz, Bernd (im Druck): Gebotene Auflösung nachhaltiger Wirrnis um den Namen eines Burgwards ("Titibuzin” usw.) – "Was aber war sein Ort?. Mit einer Karte, im Druck in NI. 

Profous, Antonín (1947-1960): Místní jména v Čechách, jejich vznik, původní význam a změny, Bde. I-V, Bd. IV zus. mit Jan Svoboda, Bd. V von Jan Svoboda und Vladimír Šmilauer, Praha.

Svoboda, Jan (1964): Staročeská osobní jména a naše příjmení, Praha.