Deutsches Ortsnamenbuch, hg. von Manfred Niemeyer, Berlin-Boston: De Gruyter 2012, 756 S. – ISBN 978-3-11-018908-7, Preis: EUR 129,95 (DE), EUR 133,60 (AT).

Rezensiert von Hans Walther, Leipzig

Das Studium dieses voluminösen Bandes hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Es bietet einerseits eine Fülle wertvoller Einzelartikel, andererseits ein lückenhaftes Gesamtbild der „deutschen Ortsnamen“.

So ist einerseits das Erscheinen eines längst notwendig gewordenen und erhofften Ortsnamenlexikons im Umfeld vieler anderer Namenlexika außerordentlich zu begrüßen, andererseits befriedigen einige festzustellende Mängel die gehegten Erwartungen nicht voll. Vor allem erhofft man terminologische Klarheit und Zuverlässigkeit im Detail sowie relative Vollständigkeit bei einem anspruchsvollen Werk wie diesem. Es handelt sich hier um eine umfassende Gemeinschaftsarbeit, die erst beim näheren Studium erkennbar wird, aber doch wohl im Werktitel oder eventuell einem Untertitel besser hätte deutlich gemacht werden können.

So hinterlassen die circa 3.000 Einzelartikel in ihrer Prägnanz einen durchaus akzeptablen Eindruck. Inwieweit dies das Verdienst des Herausgebers und/oder der Artikelautoren ist, bleibt nicht deutlich erkennbar. Nach dem Vorwort sind die Vorgaben zu diesen Artikeln sicher das Verdienst des Herausgebers, ihm selbst sind wohl größtenteils die Einleitung und das Quellen- und Literaturverzeichnis zuzusprechen. Mehr aus der Entstehungsgeschichte des Werkes hat der Rezensent erst nachträglich von Beiträgern erfahren. So hat es der Herausgeber gut verstanden, namenkundlich erfahrene und versierte Mitarbeiter zu gewinnen, während er selbst noch nicht allzu lang im Metier tätig gewesen ist. Daraus erklärt sich, dass neben wenigen renommierten Namenforschern eine ganze Anzahl von vor allem jüngeren Mitarbeitern in vielen Fällen nur ältere Vorarbeiten ausgewählt und ausgeschrieben haben. So finden sich unter dem erst weit hinten im Werk auffindbaren Mitarbeiterverzeichnis auch in der Namenforschung völlig unbekannte Autoren verzeichnet (insgesamt an die 100 Namen). Wie der Herausgeber deutlicher nur im Vorwort angibt, haben nur wenige versierte bekannte Namenforscher ihm beratend zur Seite gestanden. Von den drei Hauptabschnitten stammen außer der Gesamtkonzeption wohl hauptsächlich die Einführung und das Quellen- und Literaturverzeichnis von ihm selbst und müssen deshalb diese hauptsächlich begutachtet werden.

Zu 1. Die Einführung in die Ortsnamenforschung betont mit Recht die für ein Lexikon wesentlichen Unterkapitel: die Bildung von Ortsnamen, Namenschichten, die Erforschung von Ortsnamen und Darstellung ihrer Ergebnisse. Man merkt diesen Ausführungen an, dass der Verfasser nicht schwerpunktmäßig Namenforscher ist und etliches zu kurz geraten oder ganz beiseitegelassen wurde. (Die Hauptarbeitsgebiete des Verfassers sind Slawische Sprachwissenschaft / Russistik, nur nebenbei Geschichtliche Landeskunde, Namenkunde).

Mit Recht stehen Namenbildung und Namenmorphologie, Namenetymologie, Namenbedeutung und Namengeschichte im Mittelpunkt eines Namenlexikons, der Benutzer erfährt hier sehr wenig über die Breite der Ortsnamenforschung von heute; die Terminologie derselben wird nicht erörtert, ebenso nicht die sachliche Differenzierung der „Ortsnamen“, etwa Hofnamen, Dorfnamen, Städtenamen, Burgennamen, Wüstungsnamen, Örtlichkeits- (= geographische) Namen u. a. Die mangelhafte Terminologie beginnt bereits mit dem Buchtitel: „Ortsname“ gilt im Deutschen im Doppelsinne: Ort = ‘Siedlung im engeren’, Ort = ‘Örtlichkeit’ im weiteren Sinne. So ist das Werk eigentlich ein „Städtenamenbuch“. Auch der Terminus „deutsch“ umfasst zweierlei: ererbte germanisch-deutsche (Erbnamen = primär deutsche) und sekundär eingedeutschte „Lehnnamen“ aus fremden Sprachen. Über Namengeographie und Namenstatistik, Kontaktonomastik, Sozioonomastik, Siedlungs-geschichte und Siedlungsgeographie gibt es keine Ausführungen, aber Ortsnamenforschung ist nicht nur Wort- und Namengeschichte, Namenetymologie und Namenbildung. Zum Beispiel wäre das Verhältnis Burg-Stadt bzw. Burgenname als Stadtname (Genese) erörternswert gewesen

Die Ausführungen zur Darstellung der Forschungszweige und Forschungsergebnisse auf lediglich je einer Seite sind, wenn auch orientierend, unzureichend. Offenbar sind dem Verfasser auch die einschlägigen Titel von Rudolf Schützeichel (Bibliographie der Ortsnamenbücher des deutschen Sprachgebietes in Mitteleuropa, Heidelberg 1988) und die Ergebnisse des Regensburger Symposiums von 1994 (Historisch-philologische Ortsnamenbücher) nicht bekannt bzw. bleiben unerwähnt. Ebenso wären Hinweise auf die Symposiumsbeiträge der Sitzungen des Arbeitskreises für Namenforschung in Deutschland, die sich mit „Ortsnamen“ befassten, zu erwarten gewesen (z. B. Ortsnamen als Ausdruck von Kultur und Herrschaft, Erlangen 1980; Ortsnamenwechsel, Bamberg 1986; Ortsname und Urkunde, München 1988; Philologie der ältesten Ortsnamenüberlieferung, Kiel 1991; Probleme der älteren Namenschichten, Leipzig 1989; Personenname und Ortsname, Basel; 2000 Ortsnamen und Siedlungsgeschichte, Wien 1997).

Zu 2. Als recht unzulänglich sind die ganz knappen Abschnitte 1.4 „Erforschung von Ortsnamen“ und 1.5 „Darstellung der Forschungsergebnisse“ zu kennzeichnen. Wennschon dennschon hätte man hier die wichtigsten Werke der deutschen Ortsnamenforschung und ihre Meilensteine seit Ernst Förstemann anführen müssen bis zu den entsprechenden Symposien des Arbeitskreises für Namenforschung in Deutschland und internationalen Kongressen für Namenforschung bis 2010. Man kann unmöglich nur in einer Fußnote die „Deutsche Namenkunde“ von Adolf Bach mit nur zwei zufälligen historischen Namenlexika deutscher Länder (Wolfgang Laur, Schleswig-Holstein; Eugen Nyffenegger, Thurgau) anführen. Hier wäre zumindest auf die vorhandenen Länderlexika anderer deutscher Bundesländer und auf das 1995/96 im De Gruyter-Verlag erschienene Internationale Handbuch „Namenforschung“ hinzuweisen gewesen. Diese werden auch im Literaturverzeichnis nicht hervorgehoben, dafür eine ganze Reihe minderwichtige Einzelnamenstudien explizit verzeichnet, auf die man ohne weiteres hätte verzichten können. Die sehr zahlreich zu verzeichnenden Kreisbearbeitungen von Ortsnamen sind doch mehr als Zwischenetappen der Forschung zu betrachten, sie können kaum ausreichend die größeren Namenlandschaften in ihren Zusammenhängen ausreichend darstellen wie die großlandschaftlichen Namenbücher. Ungenügend wird auf die Problematik Amtssprache / Schriftsprache und Mundart hingewiesen.

Zu 4. Einen der Hauptmängel des Quellen- und Literaturverzeichnisses sieht der Rezensent in dem Abkürzungsverfahren (Werks- oder Autorenkürzel). Die Bearbeiter der einzelnen Namenartikel erscheinen als Kürzel von Vor- und Familiennamen (nur vereinzelt auch mit vollem Namen und Werktitel). Eine Kennzeichnung mit dem üblichen Zitat „Familienname des Verfassers + Erscheinungsjahr des betreffenden Werkes“, wie es inzwischen in den meisten größeren Abhandlungen international üblich ist, wäre hier sehr vereinfachend gewesen: Wer erkennt ohne weiteres in den Kürzeln FD Friedhelm Debus, AG Albrecht Greule, EE Ernst Eichler, PW Peter Wiesinger, FO Ernst Förstemann, Ortsnamen, OSE Elżbieta Foster / Cornelia Willich, Pf Antonín Profous, usw.? Wer sucht schon das „Historische Siedlungsnamenbuch der Pfalz“ von Martin Dolch / Albrecht Greule unter dem Kürzel HSP? Beim Werkskürzel HONB = Historisches Ortsnamenbuch fehlt oft ein entsprechendes Landeskennzeichen, etwa HONBSa für Sachsen, ungenügend: HONB für Bayern, HONS für Sachsen, NOB Niedersächsisches Ortsnamenbuch, SOB Salzburger Ortsnamenbuch, SU für Schlesisches Urkundenbuch, WOB Westfälisches Ortsnamenbuch, LNB Luzerner Namenbuch, RWB Rheinisches Wörterbuch. Wo bleibt hier ein System? So wird „Buch“ zuweilen ausgeschrieben, öfter gekürzt als -b, -B, zuweilen fehlt es ganz (z. B. bei Gysseling, Schützeichel, Keyser), Städtebuch, Städtenamenbuch erscheint als StB und als SNB. Quellentitel erscheinen zuweilen unter dem Namen des Autors (z. B. Aventin, Helmold, Thietmar, Widukind), zuweilen unter dem des Editors (z. B. Dronke, Raumer, Stengel). Warum wird bei Doppelverfassern beider Familiennamen abgekürzt, bei anderen der Zweitautor ganz weggelassen? (HŠ für Hosák / Šramek, aber nur EE für Eichler / Walther). Solche und andere Ungereimtheiten begegnen ständig. Bei vielen Verfassern erscheinen wesentliche Arbeiten gar nicht (z. B. bei Debus, Geuenich, Eichler, Hengst, Walther, Wenzel u. a.). Genannt werden einige wenige Mundartwörterbücher, das renommierte „Wörterbuch der obersächsischen Mundarten“ (vier Bände, Leipzig 1994ff.) und andere wichtigere nicht, z. B. Heinz Schuster-Šewc, Historisch-etymologisches Wörterbuch der nieder- und obersorbischen Sprache (5 Bände, Bautzen, 1978ff.).

Die Quellen für die Ortsnamenforschung hätten besser in einem gesonderten Abschnitt verzeichnet werden sollen, die Auswahl erscheint recht willkürlich, vor allem veraltete Editionen wären entbehrlich gewesen. Unvollständig ist die Aufnahme von Regestenwerken erfolgt: So bleiben die Regesten der Urkunden des Staatsarchivs Dresden von Harald Schieckel (1960), fortgesetzt von Eckhart Leisering (2003), oder die von Christian Lübke (Berlin 1984ff.) und die Urkundenbände der Städte und Klöster (z. B. Altzelle) und des Bistums Meißen nicht verzeichnet. Dafür hätte man gern auf unwichtige kleinere Urkundenpublikationen von unbedeutenden Klöstern oder Adelsgeschlechtern verzichtet! Auch die gelegentlichen Ortsnamenbelege aus den Kirchengalerien und Buch- und Kunstdenkmäler-Bänden rechtfertigen nicht deren Aufnahme in ein solches Lexikon. Schmerzlich zu vermissen ist dagegen die Nennung von wichtigen historisch-geographischen Atlaswerken (nur einzelne Altkarten sind erfasst worden), z. B. die Namenkarten und Beihefte des Rezensenten im „Atlas zur Geschichte und Landeskunde von Sachsen“ (Leipzig/Dresden 1997ff.). Arbeiten über Flur-, Gewässer- und Personennamen sind willkürlich erfasst oder weggelassen worden. Auch zu vermissen ist der „Atlas der altsorbischen Ortsnamentypen“ von Ernst Eichler und Inge Bily (Leipzig 2000ff.). Reichlich ausgeschöpft erscheinen dagegen die Schriftenreihen „Deutsches Städtebuch“, das „Städtenamenbuch der DDR“ und Dieter Bergers „Geographische Namen in Deutschland“ sowie „Handbuch der historischen Stätten Deutschlands“. Ob das „Lexikon Städte und Wappen der DDR“ (Leipzig 1979) mit seinen reichhaltigen Abschnitten zur jeweiligen Stadtgeschichte berücksichtigt wurde, ist nicht zu erkennen. Mancher Buchtitel erscheint auch vollständiger in den Orts- und Städteartikeln und nicht im Literaturverzeichnis. Das ganze Verzeichnis macht einen sehr unfertigen, unausgeglichenen Eindruck, vor allem sind die Kürzel völlig unsystematisch festgelegt worden. Hier liegen zweifellos Versäumnisse des Herausgebers vor. Grundlegende Werke der Stadtgeschichts- und Siedlungsgeschichtsforschung sind von vornherein nicht erwähnt, obwohl es sich ja um ein Städtenamenbuch handelt. Das wegweisende Buch „Namenkunde und geschichtliche Landeskunde“ des Rezensenten (Leipzig 2003) kennt der Herausgeber nicht, ebenso wenig das Handbuch „Namenarten und ihre Erforschung“ (Hamburg 2004). Erwähnenswert wäre wohl auch das Handbuch „Die archivalischen Quellen. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften“ von Friedrich Beck / Eckart Henning (Köln u. a., 3. Aufl. 2003, jetzt 5. Aufl. 2012) gewesen. Offensichtlich bietet der Herausgeber nur das, was die Artikelautoren ihm angegeben haben. Warum wird die Reihe „Hydronymia Germaniae“ erwähnt, das Parallelwerk „Hydronymia Europaea“ aber nicht? Warum fehlt der Toponymieband des Readers von Friedhelm Debus (Hildesheim 1994); warum erhält das „Solothurnische Namenbuch“ von Rolf Max Kully kein Kürzel; genügt ein bloßes „Otto“ als Kennzeichen für die Vita des Bischofs Otto von Bamberg (1966), wo doch die Urkundenbücher der deutschen Könige und Kaiser gleichen Namens mit DO I-III bezeichnet sind? usw. usf. Kein Wunder, wenn der Herausgeber von Haus aus Russist und in der Namenkunde Späteinsteiger ist (neben einer Betätigung in der nordostdeutsch-nordwestslawischen Landeskunde).

Zu 3. Der zentrale Lexikonteil bietet relativ umfangreiche Details zu einzelnen Städten und ihren Namen und ist überwiegend von den gewonnenen Mitarbeitern gestaltet; vom Herausgeber stammen nur wenige von ihm gezeichnete Namen aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Auswahl folgte einem außeronomastischen Kriterium: Erfasst werden alle Städte mit einer Einwohnerzahl von mindestens 7.500 zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Dieses Kriterium erscheint recht willkürlich. Vergleicht man die hier erfassten Städtenamen mit den rund 600 des „Städtenamenbuches der DDR“ (Eichler / Walther 1986), so sind von den dort behandelten etwa die Hälfte wegen geringerer Einwohnerzahl nicht erfasst (allein im Elbe-Saale-Oder-Neiße-Gebiet). So kann man wohl nicht von einer „Repräsentativität“ des vorliegenden Bandes sprechen. Der Raum an dieser Stelle gestattet es nicht, sie namentlich aufzuführen. Hätte man eine geringere Bewohnerzahl gewählt, wäre mehr Raum für andere wünschenswerte Ausführungen gewonnen worden. So hätte auch in dieser Hinsicht der Aufbau des „Städtenamenbuches der DDR“ zum Vorbild dienen können. Ein abschließendes vor- und rückläufiges Verzeichnis der behandelten Namen wäre sehr nützlich gewesen. Hinsichtlich der eingedeutschten Namen liegt der Schwerpunkt auf dem ehemaligen deutschen Osten in der Germania Slavica.

Die Untergliederung der Artikel entspricht den Notwendigkeiten einer ausreichenden Information für den Benutzer. Sie sind durchweg akzeptabel gestaltet, bis auf die oben besprochene überstarke Verkürzelung der Vorgänger- und Bearbeiternamen. Zum Teil wurde auf die Erklärung der Namen der in jüngere Städte aufgenommenen ursprünglich dörflichen Gemeinden (vgl. etwa Markkleeberg sö. Leipzig) verzichtet. Bei einem rückläufigen Namenverzeichnis hätte man leicht auch die Ortsnamen nachlesen können, die ihren Status und -dorf-Namen verändert bzw. beibehalten haben (vgl. etwa die Städte Albersdorf, Altdorf, Bernsdorf, Oldendorf, Oberstdorf, Mühltroff, Ohrdruff, Wilsdruff, Naunhof, Neuhof, Oberhof [letzteres fehlt ganz] u.a.m.). Die Vielzahl der auftretenden Ortsnamengrundwörter und ‑suffixe ist in die alphabetische Ordnung dieses Werkteils eingegliedert und generell von Friedhelm Debus souverän gestaltet worden. Der ganze Hauptteil sollte statt „Wörterbuch“ richtiger als „Namenbuch“ gekennzeichnet werden.

Das den Bearbeitern gekennzeichnete Ziel, die wesentlichen historisch-etymologischen Zusammenhänge des jeweiligen Stadtnamens mit wissenschaftlicher Solidität auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes darzustellen und über sein Alter, seine Entstehung und Deutung zu informieren, wurde im Wesentlichen erreicht. Auf detaillierte und zahlreichere archivalische Einzelbelege musste allerdings verzichtet werden. Für die heute außerhalb des deutschsprachigen Gebiets liegenden Städte wurde ihre Zugehörigkeit zum deutschen Sprachraum unmittelbar vor dem ersten oder zweiten Weltkrieg bestimmend. Neubildungen der jüngsten Vergangenheit wurden ebenfalls einbezogen, wenn sie im Namen einen Teil des traditionellen Siedlungsnamens bewahren.

Resümierend lässt sich sagen: So wertvoll der Großteil des Werkes, das Namenlexikon, als Auskunftsbasis einzuschätzen und die organisatorische Arbeit des Herausgebers anzuerkennen ist, so sehr sind die begleitenden Rahmenteile verbesserungsbedürftig. Nur die von den Beiträgern gelieferten Texte zu kompilieren, reicht für ein derartiges Werk nicht aus. Vor allem ist der Quellen- und Literaturteil stärker zu vereinheitlichen und zu „entkrusten“ bzw. zu systematisieren. Auch die Anteile von Herausgeber, Autoren und bloßen „Lieferanten“ sind deutlicher zu differenzieren und in einem vorderen Teil zu kennzeichnen. Die äußere Gestaltung des Werkes durch den renommierten Verlag verdient volle Anerkennung.

Empfohlene Zitiertweise

Hans Walther: [Rezension zu] Deutsches Ortsnamenbuch, hg. von Manfred Niemeyer, Berlin-
Boston 2012, in Onomastikblog [18.04.2013], URL: http://www.onomastikblog.de/artikel/nirezensionen/
rez-deutsches-ortsnamenbuch/

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