Wolfgang Janka / Michael Prinz (Hg.), Beiträge zur bayerischen Ortsnamenfor­schung (Regensburger Studien zur Namenforschung 3), Regensburg: Edition Vulpes 2008, 406 S. – ISBN 978-3-939112-02-0, Preis: EUR 28,00 (DE).

Rezensiert von Erika Windberger-Heidenkummer, Graz

Der Band „Beiträge zur bayerischen Ortsnamenforschung“ vereinigt drei studentische Abschlussarbeiten aus der Regensburger Schule. Wie die Herausgeber im Vorwort betonen, ist die „Tatsache, dass im Rahmen des ,Historischen Ortnamenbuchs von Bayern‘ nach über 60 Jahren noch kein niederbayerischer Band erschienen ist und dieser alte und historisch bedeutende Siedlungsraum allenfalls punktuell durch meist veraltete unzureichende Miszellen namenkundlich bearbeitet“ (7) ist, Grund genug, den Arbeiten von Stefan Hackl und Elisabeth Plomer zu den Altlandkreisen Viechtach bzw. Mallersdorf eine Position im Rahmen historisch-onomastischer Lexikographie zu sichern.

Tatsächlich gelingt es den beiden jungen Wissenschaftlern auch, in einer umsichtigen Revision bisheriger Deutungsversuche einige Belegzuordnungen und Ansätze in theoretisch-methodischer Stringenz zu falsifizieren. Die Untersuchung von Martina Kürzinger zur Gemarkung Kasing hingegen fokussiert einen historisch gut dokumentierten, aber noch kaum isoliert betrachteten Ausschnitt der Mikrotoponymie, nämlich Waldnamen und Waldteilnamen. Im Vergleich zu den beiden auf Siedlungsnamen ausgerichteten Arbeiten nimmt die historische Tiefe in dieser Studie zwangsläufig ab, während die systemisch-analytische Interpretation auf der Achse Mensch – Raum – Name an Gewicht zunimmt. Jede der drei Arbeiten stützt sich bei der Besprechung der Namen auf die klassische Kombination von umfangreichen archivalischen Namenbelegen mit meist nur einem dialektalen Namenbeleg, der als lokaler Protoptyp mündlicher Realisierung begriffen wird. Alle Arbeiten folgen in ihrer Gliederung (Anm. 1) bis hin zu einzelnen Mikrostrukturierungen einem klar erkennbaren Muster, was ihre Berücksichtigung respektive Integration in größere Projekte ähnlichen Zuschnitts erhöht.

Stefan Hackl bearbeitet „Die ältesten Ortsnamen im Altlandkreis Viechtach“ (9–182) und liefert dazu „Untersuchungen zu ihrer Überlieferung, Herkunft und Bedeutung“, wie der entsprechende Untertitel lautet. Er verfolgt dabei das Ziel ihrer „möglichst vollständige[n] Erschließung als schreib- und sprechsprachliches Gebilde“ (14), was aus linguistischer Sicht ein eher vager Begriff ist. Die akribisch durchgeführte Erschließung besteht in einer Analyse des phonetisch-phonologischen und morphologischen Wandels des onymischen Ausdrucks entlang der Belegkette und in einer plausiblen Rekonstruktion der Benennungskonstellation bzw. des Benennungsmotivs (semantische Komponente). Auf dieser bewährten Basis werden in der Folge auch Deutungsalternativen und Remotivierungen diskutiert. Die Namenauswahl lehnt sich an die Belegsammlung des „Neuen Förstemann (Bayern)“ an, das strenge Auswahl­raster (vgl. 15 f.) bzw. der gewählte Belegzeitraum vor 1200 lässt sich mit dem Kriterium höherer etymologischer Sicherheit begründen. In Bezug auf den Untersuchungsraum wird festgestellt, dass es sich um eine Region mit einer topographisch bedingt hohen Siedlungs­feindlichkeit gehandelt haben muss, wobei, wie im siedlungshistorischen Abschnitt (vgl. 20 f.) festgehalten wird, eine planmäßige Besiedlung durch das Kloster Metten im 9. Jh. begann und sich, getragen von den Regensburger Domvögten und den Grafen von Windberg-Bogen, zwischen dem 11. und 13. Jh. fortsetzte. Diese Rodungs- und Kolonisationsperioden lassen sich mit typischen Benennungsmodellen für Siedlungen verknüpfen, wie z. B. die Ortsnamen auf -dorf, -zell, -ried oder ing-Namen zeigen. Darauf geht Hackl später in den einzelnen Namenartikeln sehr detailliert ein, vgl. Neidling (107) oder Poppenzell (118). Der ehemalige Landkreis Viehtach liegt in einem dialektalen „Übergangsraum“ (23) zwischen Mittel- und Nordbairisch, was anhand entsprechender Literatur (vgl. 23–25) beispielgestützt und in ausreichendem Ausmaß veranschaulicht wird. Die im Nord- und Mittelbairischen nachweis­baren /r/-Vokalisierungen sind allerdings auch als ein varietätenübergreifendes Phänomen (Anm. 2) fassbar.

Die Siedlungsnamenartikel gliedern sich in Lemma, Lokalisierung, Belegreihe, Mundartform, Belegkommentar, Deutung und Literatur. Die methodologische Reflexion zur Erhebung der mündlichen Daten (vgl. 42–48) ist etwas ausgeprägter als in den übrigen beiden Arbeiten, jedoch keineswegs tiefgreifend. Insgesamt wurden zehn ausgewiesene Personen im Alter von 70 bis 89 Jahren sowie eine Familie zu einem Korpus von 55 Namen befragt. Der dominante Lexikonteil zeichnet sich durch einen explizierenden Stil aus, sowohl im Belegkommentar als auch im Deutungsteil. Letzterer beginnt jeweils mit der Angabe der aus der Belegreihe ermittelten präproprialen Lexeme, d. h. der Nennung des Grund- und (meist auch) Bestimmungswortes inklusive Bedeutungsangabe bzw. der Nennung des Personennamens oder Ethnonyms, woran sich eine oder gegebenenfalls auch mehrere Deutungsparaphrasen schließen. Man vgl. z. B. zu Exenbach: „‚Siedlung an einem fließenden Gewässer, in dessen Umgebung/an dessen Ufer ein oder mehrere Ochsen weideten oder das als Tränke für einen oder mehrere Ochsen genutzt wurde‘ oder ‚Siedlung an einem fließenden Gewässer, das nach einer Person mit dem Beinamen Ochse benannt ist‘“ (83). Dieses Verfahren ist sehr klug gewählt: Es erleichtert dem Leser nicht nur die Orientierung, sondern macht auch die Unterscheidung von Namenetymologie und -deutung weitaus transparenter. Die behandelten Siedlungsnamen zeichnen sich durch unterschiedliche, meist gut herausgearbeitete Spezifika aus: Achslach beispielsweise enthält ein metaphorisch gebrauchtes ahd. ahsala ‚Achsel, Schulter‘ (vgl. 51), und bereits frühe Verschriftungen des Namens aus dem 12. Jh., vgl. Draslaha oder Drahsala (49), lassen auf mangelnde Transparenz einer zugrundeliegenden Präpositionalphrase *in/von der Achslach (vgl. 53) schließen. Dass hier wie auch in ähnlichen Fällen, vgl. den Artikel Drachselried (vgl. 82), von einem Lautwandel „mhd. /hs/ [statt /xs/] zu nhd. [ks]“ (54) und schließlich von einer „Phonemverbindung [ks]“ (54) gesprochen wird, stört. Auch die Einführung einer Notation [ß], vgl. „der Fortis-Laut /s/ wird mit [ß] verschriftlicht“ (44) und infolgedessen dann auch wieder „mhd. /hs/ zu nhd. [ks] bzw. [kß]“ (84) im Artikel zu Exenbach, stiftet in einer sprachwissenschaftlichen Arbeit mehr Verwirrung, als sie Nutzen bringt. Bei der mundartlichen Realisierung von Frankenried liegt keine „unbetonte Mittelsilbe -en- “ (88) vor, die als [ɐ] realisiert wird. Die Silbengrenze liegt im velaren Nasal.

Die Qualität dieser universitären Abschlussarbeit wird an vielen Details sichtbar: Die beiden Hypothesen zum Straßennamen Baierweg, vgl. den darauf bezogenen Siedlungsnamen Baierweg (67 f.), bestehen in einer unterschiedlichen „direktive[n] Auslegung“ (67), wodurch zusätzlich auch Aussagen zur historischen Raumkonzeption gemacht werden. Für das Auftreten der Schreibung Harnberg (vgl. 92 f.) innerhalb einer langen Belegreihe mit Varianten von Horn- wird „Homonymenscheidung vom (ehemals) gleichlautenden Flurnamen Hornberg“ (94), der Benennung eines hornartigen Rückens 10 km südlich von Harnberg, geltend gemacht. Damit kommt auch eine systemsteuernde und pragmatische Komponente (Aufrechterhaltung der Identifizierungsfunktion) ins Spiel. Im Artikel Viehtach erfolgt eine Diskussion der Ansätze mit Kollektivsuffix -ahi und solchen auf -aha ‚fließendes Gewässer‘, wofür Hackl wegen mangelnder umgelauteter Belegformen (vgl. 144) im Vergleich zu Pirka (zu mhd. *birkehe ‚Ort mit auffälligem Birkenbestand, Birkenwald‘) mit dem Erstbeleg ad Pirichehe (115) plädiert. Demnach wäre von einem primären, aber nicht erhaltenen Gewässernamen (komponiert aus ahd. fiohta + aha) auszugehen. Das entsprechende Gewässer heißt aus Differenzierungsgründen, wie Hackl (vgl. 144) angibt, Riedbach. Der Namenartikel zu Viechtach bietet überdies einen anschaulichen Nachweis gelehrter Volksetymologie aus den Anfängen der Disziplin (145). Differenzierende Zusätze wie Ober- und Nieder- bzw. Unter- werden innerhalb entsprechender Artikel, vgl. Rubendorf (128–131), nicht bloß gestreift, sondern formal und funktional in ihrem räumlichen und siedlungsgeschichtlichen Zusammenhang erörtert. Unter der Überschrift „Ergänzungen und Korrekturen“ (150) werden schließlich elf „problembehaftete SN [Siedlungsnamen]“ (150) untergebracht, die vor dem Jahr 1200 eher Flurnamen waren oder bei denen keine sichere Zuweisung in den Altlandkreis Viehtach möglich ist. Bei Amesberg erfolgt die Zurückweisung einer konkurrierenden Deutung aufgrund der Tatsache, dass ein Lexem wie etwa *āmeiʒ ‚Abholzung‘ im Mhd. nicht bezeugt sei (vgl. 153). Die sich aus der Belegdiskussion ergebende unvermittelte Benennung eines Siedlungsraums mit Auerkuh, vgl. den Artikel Auerkiel, liest man zwar mit Spannung, ist aber erleichtert, wenn Hackl dazu schließlich die Formulierung „[ist] nicht die Regel, wenngleich auch kein ganz außergewöhnlicher Vorgang“ (155) wählt.

In der Ergebnispräsentation wird nur das Kernkorpus von 44 Siedlungsnamen erfasst. Es enthält vier bis fünf slawisch-deutsche Mischnamen, an deren Bildung slawische Personen­namen beteiligt sind. Elf Namen werden als ursprüngliche Siedlungsnamen, einer als ursprünglicher Siedlername und 32 als ursprüngliche Stellennamen klassifiziert (vgl. 172). Der Bildungstyp der ‚unechten‘ Komposition überwiegt mit 66%. Aus entsprechenden Tabellen (vgl. 174 f.) lässt sich auch die Häufigkeit bestimmter Grund- und Bestimmungswörter ablesen: Das Appellativum -dorf sowie Personennamen / Ethnonyme stehen jeweils an der Spitze. Übersichten zu den Erstbelegen liefern siedlungshistorische Anhaltspunkte, aber auch Daten zur Produktivität bestimmter Namentypen. Vor dem 12. Jh. ist kein einziger Name belegt, zwei Drittel lassen sich in der 2. Hälfte des 12. Jh. nachweisen. Eine siedlungsgeschichtliche Auswertung (vgl. 178–180) sowie ein Anhang mit einer Karte zum Altlandkreis Viechtach, in die die besprochenen Siedlungsnamen eingetragen sind (vgl. 181), und ein Register (vgl. 182) beschließen diese ambitionierte, teilweise hyperexplizite Arbeit.

Elisabeth Plomer untersucht unter dem Titel „Studien zu den ältesten Namenschichten des Altlandkreises Mallersdorf“ (183–259) Siedlungsnamen, die in diesem niederbayerischen Altsiedelland vor dem Jahr 1100 original oder kopial überliefert sind. Auf die gewählte zeitliche Eingrenzung, die im Rahmen einer universitären Abschlussarbeit sicher sinnvoll und richtig ist, wird nicht näher eingegangen. Die räumliche Eingrenzung erscheint durch entsprechend aussagekräftige wie auch revisionsbedürftige Literatur motiviert. Die Verfasserin berücksichtigt in ihrem Korpus auch jene Toponyme, deren Frühbelege fraglich oder unzutreffend lokalisiert worden sind (vgl. 187). Das Korpus setzt sich aus insgesamt 37 Namen zusammen, die im Sinne philologisch orientierter Namenlexikographie (vgl. 187) bearbeitet werden. Auch Plomer skizziert ihren Untersuchungsgegenstand daher nicht linguistisch, sondern spricht ebenso wie Hackl vom „Namen als sprachliches Gebilde“ (187), dessen historische, vornehmlich ausdrucksseitige Entwicklung – auch hinsichtlich bestehender Deutungen – kommentiert und diskutiert werden soll. Die zentralen Zielsetzungen bestehen somit in der Erarbeitung der Namendeutung sowie in der Deskription der Namenentwicklung, der Namenbildung und der Benennungsmotivik. Dabei folgt Plomer den Ausführungen von Lutz Reichardt (Anm. 3) und Michael Prinz (Anm. 4), der auch im Rahmen der Deutungen eine prominente Rolle einnimmt. So setzt Plomer z. B. bei Graßlfing (vgl. 219–221), dessen Erstglied Gras- strittig ist, den Personennamen Grasolf an und verweist im Anschluss an Prinz auf eine romanisierte oder aus dem Langobardischen vermittelte Namenform (vgl. 220).

Das Untersuchungsgebiet südlich von Regensburg, das im Vorspann zum Lexikonteil (vgl. 189) naturräumlich und siedlungsgeschichtlich umrissen wird, hätte an geeigneter Stelle auch kartographisch dargestellt werden können. Die ebenso unter der Überschrift „Das Untersuchungsgebiet“ skizzierte dialektgeographische Einordnung (vgl. 190f.) fällt etwas kryptisch aus, denn sie bietet bloß eine wenig kontextualisierte phonetisch-phonologische Faktenauflistung aus der Dissertation von Stiess (Anm. 5) und auch keine Kartierung. So bleibt es dem Leser überlassen, die Variabilität einzelner Mundartformen (Anm. 6) im Lexikonteil, z. B. in Bezug auf das Vorhandensein des auslautenden stl. velaren Frikativs [x] beim Namenelement -bach mit den dialekträumlichen Staffeln in Beziehung zu setzen. Die Quellenlage wird sehr sorgfältig analysiert, die Belegreihen, so im Lexikonteil ersichtlich, wurden mit ausgeprägtem methodologischen Bewusstsein erstellt, was dem wissenschaftlichen Wert der Arbeit sehr zugute kommt. Die Artikelgestaltung ist sinnvoll und stringent: Dem Lemma folgen historische und rezente Lokalisierungsdaten, schließlich die Reihe der historischen Belege (nach dem Ausstellungsdatum) unter Berücksichtigung unsicherer Zuordnung (mit Fragezeichen) und daran anknüpfend die sogenannte Mundartform in Teuthonista, wohl mit Rücksicht auf die Kompatibilität mit dem Historischen Ortsnamenbuch von Bayern (HONB). Daran schließen sich Belegkommentar und Deutung. Es ist zu fragen, ob letztere in Anbetracht der historischen Tiefe in den meisten Fällen nur eine etymologische und wortbildungsmorphologische Analyse bleiben kann bzw. inwieweit eine semiotisch fundierte Namendeutung im engeren Sinn, d. h. ein Eingehen auf die Trias Namenausdruck – onymisches Konzept – Referenzobjekt und eine detaillierte Explikation des Benennungsmotivs leistbar wären. Dennoch fehlen diesbezügliche, sehr vorsichtig formulierte Ansätze nicht, vgl. die Ausführungen zu Traubach (247), die zur Deutungsparaphrase ‚Bach mit Fischfangvorrichtung(en)‘, vgl. ahd. drūh, drūch ‚die Drauche; Falle, um wilde Tiere zu fangen‘, hinführen.

Positiv hervorzuheben ist das sehr gezielte Eingehen auf bisherige Deutungsvorschläge/ Etymologien, die im Einzelnen – wie z. B. bei Winklsaß (vgl. 251) – auch überzeugend falsifiziert werden können. In nicht wenigen Fällen gelingt auch der Nachweis falscher Belegzuordnung, vgl. dazu u. a. die Belegkommentare zu Hainkirchen (222) oder Upfkofen (248). Was die Binnenstruktur der einzelnen Deutungen angeht, so wäre bei akzentbedingten Reduktionsprozessen (Nebensilbenabschwächungen) eine phonetische Notation der Stadien, die auch mit der Mundartform korrelieren, sinnvoller (Anm. 7). Eine Differenzierung zwischen Laut und Schrift wird nicht immer stringent in Form eindeutiger Symbolik durchgehalten, vgl. z. B.: als „Graphien für den Palatoalveolar sch können <sc> und <sh> erscheinen“ (244), was mitunter auch an der Darstellung in den referenzierten historischen Grammatiken liegt. So wird auch die Umlautproblematik positivistisch nach der Schreibung diskutiert und notiert, z. B. „der Umlaut von mhd /â/ > /æ/ wird durch das folgende /i/ bewirkt“ (199). Aus phonetisch-phonologischer Perspektive könnte man (in IPA-Notation) auch ahd. /a:/ > [æ:] > mhd. /æ:/ ansetzen. (Anm. 8) Dass es sich um die „schwachtonige Nebensilbe -ar- (vgl. Malharstorf)“ (235) handelt, die zu „mdal. [ɐ] abgeschwächt“ (235) wird, ist silbenstrukturell (Mal-hars-torf) nicht nachvollziehbar. Manchmal vermisst man auch eine explizitere Grenzziehung zwischen phonetisch-phonologischer und morphologischer Ebene, wenn von der Lautfolge -inc-hofen gesprochen wird, um schließlich unvermittelt auf diese Kontaminationsbildung (vgl. 197) einzugehen.

Ein hinsichtlich seiner Repräsentativität zu überprüfendes, aber systemrelevantes Ergebnis der Arbeit ist, dass ein Viertel der Toponyme auf -kofen gebildet ist, dem Typ unechter Komposita entspricht und ausnahmslos Personennamen als Bestimmungsglieder bzw. Spezifikatoren enthält (vgl. 256 f.). Von daher ist es auch verständlich, dass die Autorin in den einzelnen Namendeutungen auf grundlegende toponymische Bildungstypen ausführlich eingeht, s. Allkofen (vgl. 197) oder Eitting (vgl. 211). Die ebenfalls mit Personennamen gebildeten Namen mit -ing (Siedlernamen) stellen mit acht Vertretern auch eine größere Gruppe dar, wie aus der tabellarischen Auflistung (vgl. 256) hervorgeht. Insgesamt gesehen dominieren daher unter den Spezifikatoren die Personennamen (insgesamt 24 Siedlungsnamen), während bei Vorliegen einer appellativischen Spezifikation (elf Namen) Ausdrücke für Wald und Baumbestand vorherrschen (vgl. 257). Die zeitliche Staffelung der Erstbelege der 37 Siedlungsnamen (vgl. 257) ergibt nur acht Belege aus dem 8. Jh. und mit einer Anzahl von 16 eine Häufung von Erstbelegen im 9. Jh., was mit sehr vorsichtigen Rückschlüssen siedlungshistorisch zu stützen wäre.

Martina Kürzinger bietet unter dem Haupttitel „Waldnamen – Waldteilnamen – Hausnamen“ (261–370) eine „Typologische Untersuchung zur Mikrotoponymie am Beispiel der Gemarkung Kasing (Landkreis Eichstätt)“. Sie fokussiert damit eine mikrotoponymische Subklasse, die sie als „bisher weitgehend unbekanntes Phänomen“ (265) einstuft, was wohl auf eine bislang noch nicht durchgeführte Datenselektion und -analyse innerhalb größerer Flurnamenkorpora zurückzuführen ist. „Beide, Wald- und Waldteilnamen, sind Flurnamen im Wald“, schreibt Kürzinger, „doch unterscheiden sich die Größe der bezeichneten Gebiete sowie die Bildungsweisen und die Motivation der Benennung“ (265). Den Beginn dieser ebenfalls historisch-onomastisch ausgerichteten Studie bildet daher eine verwaltungsrechtliche, geographische und historische Beschreibung des Pfarrdorfs Kasing in der Gemeinde Kösching. Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges, die zu einem markanten Bevölkerungseinbruch geführt haben, hinterließen massive Kontinuitätsbrüche im lokalen Familiennameninventar (vgl. 271). Die Geschichte der Kasinger Waldung an der Grenze zum Köschinger Forst ist in historischen Quellen, schon aus den Jahren 1417 und 1568, dokumentiert. Die Waldfläche, heute ca. 7000 ha, war historischer Gemeindewald, der ab 1795 bis auf wenige Teile an die Gemeindemitglieder bzw. Anwesen nutzungsrechtlich aufgeteilt und im Losverfahren zugeteilt wurde. Dieses Verfahren lässt sich anhand der Liquidationsprotokolle des Vermessungsamts Ingolstadt aus dem Jahr 1826 ausgezeichnet nachvollziehen. Die dialekträumliche Einordnung (vgl. 276–279) bringt im Vergleich zu Plomer eine übersichtlichere Darstellung zu mittel- und nordbairischen Merkmalen, v. a. zur l-Vokalisierung und zu gestürzten Diphthongen. Zum Untersuchungsort selbst existieren bereits unpublizierte mikrotoponomastische Vorarbeiten vom Vater der Autorin, Richard Kürzinger. Obwohl mehrmals der schwindende Gebrauch von Mikrotoponymen bzw. das Vergessen der auf die lokale Orientierungsfunktion zugeschnittenen Zeichen angesprochen wird (vgl. 282 f.), ist dennoch nirgendwo ein datenbasierter Bezug zu lokalen soziokulturellen Faktoren hergestellt.

Der im Kapitel „Das Phänomen der Wald- und Waldteilnamen“ (280–291) gebotenen Übersicht über klassische Flurnamendefinitionen hätte eine kritischere Sicht und eine Erweiterung um neuere Ansätze (Anm. 9) gut getan. Namen(s)theoretische Ambitionen sind nicht ersichtlich, die Grundlagen sind weder semiotisch noch kognitivistisch modelliert, sondern folgen offenbar dem Ansatz „der Name steht für den Gegenstand“, wie es in der historisch-philologisch orientierten Onomastik üblich war und ist. Manches dürfte nicht so apodiktisch oder unhinterfragt behauptet werden, z. B. dass ein Wandel des Referenzobjekts einen Wandel des Namenausdrucks nach sich ziehe, wenn namenmotivierende Merkmale des Referenzobjekts betroffen sind: „Fällt zum Beispiel ein markanter Baum, nach dem ein Waldstück benannt war, Windwurf oder Schneebruch zum Opfer, muss ein neuer Namen gefunden werden“ (282). Für den neu eingeführten Terminus Waldteilnamee (Anm. 10) wird das Muster „Parzelle mit dem Waldteilnamen x im Waldstück mit dem Namen y“ (283) angegeben. Damit wird auf zwei Ebenen der Mikrotoponymie abgezielt, auf ein grob- und ein engmaschigeres Netz, was sich schließlich auch in zwei Namenbüchern niederschlägt. Die Trennung dieser beiden Ebenen erfolgt auf Basis einer außersprachlichen Größe, der räumlichen Ausdehnung des Referenzobjekts: nur parzellenübergreifende Namen sind Waldnamen (Anm. 11). Dasselbe Prinzip ließe sich auch auf andere Referentenkategorien von Mikrotoponymen übertragen, etwa auf Ackerflächen. Die Integration der Hausnamen, die die Autorin ebenso der Mikrotoponymie (vgl. 283) zurechnet und im Anschluss an Harvalík (Anm. 12) als funktional kategorieübergreifend darstellt, ist insofern berechtigt, als sie systemrelevante morphologische Komponenten der Waldteilnamen sind.

Da eine klassische historische, genauer namenlexikographische Bearbeitung den Kern der Arbeit bildet, wird das Kapitel „Methodische Überlegungen“ in die Abschnitte „Mündliche Quellen“ (285 f.) und „Schriftliche Quellen“ (286–289) sowie „Aufbau der Namenbücher“  (vgl. 290 f.) gegliedert. In ersterem findet man Angaben zu den drei sehr gut gewählten Gewährspersonen, die im März 2005 anhand eines Flurplans befragt wurden. Die Kartengrundlage der Erhebungen bildete die 1826 erstellte Karte der Liquidationsprotokolle, auf die das aktuelle Namenwissen der Informanten im onomasiologischen Verfahren projiziert wird. Zusammen mit den Besitzfassionen der Gemeinde Kasing von 1810 stellen die Liquidationsprotokolle innerhalb der sorgfältig recherchierten und ausgewerteten schriftlichen Quellen das wichtigste Quellenkorpus dar. Den lexikographischen Kapiteln der Arbeit ist eine nicht weiter kommentierte Skizze der Gemarkung Kasing mit Eintragungen aller Waldnamen vorangestellt, die dem Leser ein entsprechendes Raumbild vermitteln.

Das erste Namenbuch umfasst die Waldnamen, die in ihrer amtlichen Form lemmatisiert sind. Von den 36 besprochenen Waldnamen sind bereits zehn Namen nicht mehr im mündlichen Gebrauch. Die Lokalisierung der Namen erfolgt meist anhand der Liquidationsprotokolle und des Liquidationsplans und stützt sich auf Einblicke in die Chronologie vermessungstechnischer Kartierungen. Auf Basis der historischen Belegkette sowie der mundartlichen Form wird jeder Name einer Deutung unterzogen. Etwa die Hälfte dieser Namen sind durch Lageorientierung entstandene Präpositionalphrasen, die auf (namen-)systemrelevante Clusterbildung hinweisen. Die Autorin thematisiert sie als sekundäre Benennungen (vgl. 281, 297). Innerhalb einzelner Deutungen kommen erfreulicherweise auch kommunikationsbezogene Daten zur Sprache, etwa beim Waldnamen Am Bettbrunner Feld, da das remotivierte Bettbrunn eher von Auswärtigen gebraucht wird, während das koreferente, mutmaßlich ebenso volksetymologische [sɛ:ɪ "fɔ:dɐ] zu [?] sein Vater für Salvator (Wallfahrtskirche St. Salvator) bei den Einheimischen überwiegt (vgl. 293). Dasselbe Verhältnis zeigen die koreferenten Namen Am Salvatorweg und Am Bettbrunner Weg (vgl. 297). Viele Namen aus dem überschaubaren Korpus können als remotiviert eingestuft werden, was z. T. auch schon am Stichwort, z. B. Grenzzipfel/ Grünzipfel (vgl. 307), ersichtlich wird. Varietätenspezifika spielen oft schon in den amtlichen Formen eine Rolle, vgl. den Rodungsnamen Ruid (vgl. 313). Martina Kürzinger scheut sich grundsätzlich nicht, konkurrierende Ansätze und Deutungsprobleme, vgl. Gehen (306), offen zu legen. Das onymische Benennungsmotiv kann aber nicht immer genau erfasst werden, vgl. Schliefstein (314 f.) oder (Im) Sessel (315). Mundartliche Formen werden gegebenenfalls sogar kontextualisiert dokumentiert, aber im Deutungsteil dann nicht mehr thematisiert, vgl. en Brünnelgrund hint (vgl. 304), en Stanglroa drom (vgl. 316).

Das Korpus der Waldteilnamen von Kasing wird zunächst in einer tabellarischen Übersicht vorgestellt: Der Transkription folgen Lokalisierungsdaten und eine Typologie des Bestimmungswortes. Alle 88 Waldteilnamen, deren Lemmatisierung über das Teuthonista-Transkript erfolgt, sind ausschließlich Determinativkomposita und werden mit den Grundwörtern Teil ‚Gemeindeholzteil’, seltener Buckl und Wiesen gebildet. Genau 40 dieser Waldteilnamen sind mit Kasinger Hausnamen komponiert, 41 mit solchen aus umliegenden Siedlungen, wobei diese Orte meist in einer Entfernung von weniger als 10 km liegen. Dem dominierenden Benennungsschema Hausname + Teil stehen nur einige wenige Bildungen mit Familiennamen gegenüber sowie solche, die sich auf den Pfarrer, den Gemeindehüter und den Lehrer von Kasing beziehen, die als „Institutionen“ (vgl. 320–322) bezeichnet werden. Nur zwei Namen folgen nicht der einheitlichen Benennungsstrategie nach dem Besitzer: Zwickelteil und Stadtbauernteil (Stadt = Ingolstadt). Die Durchsicht der Besitzfassionen und der Liquidationsprotokolle von 1826 erbrachte ein, wie die Autorin zu Recht meint, interessantes Ergebnis: Das Muster Besitzername (Hausname) + Holz (< Gemeindeholzanteil), vgl. Schneiderbauernholz, taucht zunächst bei auswärtigen Nutzern und Besitzern auf (vgl. 326), während für die Kasinger eine Nullmarkierung, wie man dazu sagen könnte, z. B. „Buchenholztheil am Zigeunergrund“ (326) ausreichend ist.

Die folgende namenlexikographische Analyse bezieht sich nur auf Kasinger Hausnamen in den Waldteilnamen. Bei den einzelnen Etymologien, die meist nur auf einer schmalen Beleg­basis aufgebaut werden können, sind doch noch Fragezeichen wie etwa bei Donmann-Würths-Hof (vgl. 332) angebracht, wofür Kürzinger das nhd. Adj. dohn ‚aufgeschwollen, angespannt’ heranzieht, ohne andere Deutungen zu Namen mit dem Element Don- (Anm. 13) ins Kalkül zu ziehen. Dass Verl, vgl. 1826 und 1837 Zimmerverl (vgl. 333), eine Kurzform von Xaver(l) sein muss und nicht auch von Ferdinand stammen kann, bleibt dahingestellt, solange die Vollform des Vornamens des ursprünglichen Besitzers nicht genau bekannt ist. Dass der Hausname sozusagen durch den Wechsel des Vornamens modifiziert und aktualisiert wird, vgl. gegenwärtig Zimmerlenz, 1837 Zimmerverl, 1810 Zimmerhiesl (vgl. 333) zählt zu den spezifischen Ergebnissen dieser Arbeit. Die typologische Auswertung der 40 Hausnamen (vgl. 350 f.) lässt vier Bezugsgruppen erkennen: Tätigkeits- und Berufsbezeichnungen, Familiennamen, Vornamen und Übernamen. Bestimmte resümierende Feststellungen wie „Die Hausnamen zogen dabei stets zusammen mit den Leuten um und blieben nicht am ursprünglich bezeichneten Anwesen haften“ (351) passen allerdings eher in die alltagssprachliche Kommunikation als in den wissenschaftlichen Diskurs und müssten überdies begründet werden, da dies gerade nicht die Regel ist. Wenn z. B. gesagt wird, dass im Zuge eines Anwesentausches im Jahr 1906 „der Hausname [Weinzierl] die Straßenseite zum Anwesen Hauptstraße 17“ (349) wechselt, dann lockert sich die für die Kategorie Haus-, Hof- oder Vulgonamen veranschlagte toponymische Komponente, während sich die anthroponomastische verstärkt. Sehr nützlich ist die im Anhang der Arbeit angeschlossene Liste (355–370), die historische Daten aus den Liquidationsprotokollen von 1826 (Hausnummer, Besitzer, Hausname, Flurnummer und Bezeichnung des Flurstücks) mit dem rezenten Bestand an Waldteilnamen korreliert.

Hervorzuheben ist die gründliche quellenkritische Schulung, die allen Arbeiten zur Qualitätssicherung vorausgegangen ist. Etymologie und Deutung erfolgen nach klassischen Prinzipien und Methoden historischer Sprachwissenschaft und Philologie. Beides lässt sich auch am Literaturverzeichnis ablesen. Das strenge namenlexikographische Korsett und der Duktus der herangezogenen Literatur könnten die Verfasser allerdings davon abgelenkt haben, namenstheoretische, phonetisch-phonologische und pragmatische Aspekte stärker zu berücksichtigen oder auch nur manches terminologisch präziser zu fassen. Der Wille, die erfassten Namen besser, stichhaltiger und gesicherter zu deuten als dies, falls überhaupt, bisher geschehen ist, spricht aus jeder dieser Arbeiten. Dass die erreichten Ergebnisse nun neue Diskussionsgrundlagen geschaffen haben, ist unbestritten.

Anmerkungen

(1) Danksagungen werden innerhalb der Einleitungen platziert, was nicht dem Usus wissenschaftlicher Arbeiten entspricht.

(2) Vgl. MANGOLD, Max (Bearb.): Duden. Aussprachewörterbuch. 6., überarb. u. aktual. Aufl. Mannheim [u. a.]: Dudenverlag 2005 (Der Duden in zwölf Bänden 6), S. 54 f.

(3) REICHARDT, Lutz: Arbeits- und Darstellungstechniken der Namenforschung: Namenbücher. In: Eichler, Ernst [u. a.] (Hg.): Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik. 1. Teilbd. Berlin / New York: de Gruyter 1995 (HSK 11.1), S. 304–312, und auch REICHARDT, Lutz: Die Baden-Württembergischen Ortsnamenbücher. Rahmenbedingungen, Arbeitsmethoden und Darstellungsmethoden. In: Tiefenbach, Heinrich (Hg.): Historisch-philologische Ortsnamenbücher. Regensburger Symposion 4. und 5. Oktober 1994. Heidelberg: Winter 1996 (BNF NF. Beih. 46), S. 147–160.

(4) PRINZ, Michael: Regensburg – Straubing – Bogen. Studien zur mittelalterlichen Namenüberlieferung im ostbayerischen Donauraum. 1. Teil: Unkomponierte Namen. München: Kommission für bayerische Landesgeschichte 2007 (Materialien zur bayerischen Landesgeschichte 20.1).

(5) STIESS, Angelika: Studien zu den Südgrenzen des Nordbairischen. Frankfurt a. M. [u. a.]: Lang 1995 (Europäische Hochschulschriften. Reihe 1. 1488).

(6) Vgl. dazu die „Liste der Gewährspersonen für die Mundartformen der Ortsnamen“ (259). Die pro Ort befragten Personen (maximal drei) werden zwar namentlich genannt, aber, anders als in dialektologischen und diskursanalytischen onomastischen Arbeiten, wird ihre Eignung als Informant/inn/en nicht mittels biosozialer Daten begründet. Zuweilen finden Aussagen der Mundartsprecher/innen auch Eingang in den Deutungsteil, vgl. „Nach Auskunft des Exploranden [Informanten?] Herrn Johann Huber aus Oberlindhart war für das am Bach gelegene Niederlindhart früher Bach eine gängige Bezeichnung“ (232).

(7) Vgl. z. B. zur Form Molgozingen die Aussage „Zum Frnhd. hin erfolgt dennoch Abschwächung von /o / > /a/ > /e/“ (vgl. 234).

(8) Zur Forschungsdiskussion vergleiche u. a. Braune, Wilhelm (2004): Althochdeutsche Grammatik I. Laut- und Formenlehre. 15. Aufl., bearb. von Ingo Reiffenstein. Tübingen: Niemeyer (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A. Hauptreihe 5/1), S. 56f.

(9) Zum Terminus Parzellname vgl. ŠRÁMEK, Rudolf: Zur Frage der namentheoretischen Auffassung der Anoikonymie (am Beispiel der Oronymie). In: ŠRÁMEK, R.: Beiträge zur allgemeinen Namentheorie. Hg. v. Ernst Hansack. Wien: Praesens 2007 (Schriften zur diachronen Sprachwissenschaft 16), S. 268. Vgl. auch WINDBERGER-HEIDENKUMMER, Erika: Mikrotoponyme im sozialen und kommunikativen Kontext. Flurnamen im Gerichtsbezirk Neumarkt in der Steiermark. Frankfurt a. M. [u. a.]: Lang 2001 (Schriften zur deutschen Sprache in Österreich 30).

(10) Die Notation „Terminus ‚Waldteilname‘“ (283) im Rahmen der Arbeit sowie die Namenkategorie ‚Waldteilname‘“ (263) im Inhaltsverzeichnis irritiert.

(11) Die Problematik dieser Fixierung kommt dann zum Vorschein, wenn sie zu folgender Formulierung (301) führt: „Da in den Liquidationsprotokollen nur eine Parzelle explizit diesen Namen trägt, befindet sich der Waldname Auf der Pruck an der Grenze zum Waldteilnamen“.

(12) HARVALÍK, Milan: Hofnamen. In: BRENDLER, Andrea / BRENDLER, Silvio (Hgg.): Namenarten und ihre Erforschung. Ein Lehrbuch für das Studium der Onomastik. Anlässlich des 70. Geburtstages von Karlheinz Hengst. Hamburg: Baar 2004 (LHO 1), S. 415–425.

(13) Vgl. KOHLHEIM, Rosa / KOHLHEIM, Volker: Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Mannheim [u. a]: Dudenverlag 2005, 175f., aber auch HELLFRITZSCH, Volkmar: Personennamen Südwestsachsens. Die Personennamen der Städte Zwickau und Chemnitz bis zum Jahre 1500 und ihre sprachgeschichtliche Bedeutung. Leipzig: Universitätsverlag 2007 (Onomastica Lipsiensia 5.), 53 f.

Empfohlene Zitierweise

Erika Windberger-Heidenkummer: [Rezension zu] Wolfgang Janka / Michael Prinz (Hg.), Beiträge zur bayerischen Ortsnamenfor­schung, Regensburg 2008, in: Onomastik-Blog [03.03.2014], URL: http://www.onomastikblog.de/artikel/ni-rezensionen/rez-beitraege-zur-bayerischen-ortsnamenforschung/

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