Straßennamen und Zeitgeist. Kontinuität und Wandel am Beispiel Magdeburgs von Ursula Föllner, Saskia Luther und Jörn Weinert unter Mitarbeit von Hannes Lemke

Dass Straßen und Plätze Namen tragen, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Doch woher kommen diese Namen und welche Absichten stecken hinter der jeweiligen Benennung?

Titelcover

Am Beispiel Magdeburgs wird dargestellt, wie im Mittelalter erste Straßennamen entstanden, welchen Wandel die Benennungen ab dem 19. Jahrhundert erfuhren und wie im politischen 20. Jahrhundert mit den Zäsuren 1918/19, 1933, 1945 und 1989/90 die Straßennamen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen widerspiegeln.

Zwei Rahmenbeiträge befassen sich zudem mit der allgemeinen Funktion von Straßennamen für das kulturelle Gedächtnis am Beispiel Kölns und ihrer speziellen Bedeutung bei der Auseinandersetzung von Fürstenhof und Kommune im 16. Jahrhundert in Zerbst.
(Quelle: Verlagsankündigung)

Das Buch erschien bereits 2011 im Mitteldeutschen Verlag.