Rigas spätmittelalterliche Personennamen, von Renāte Siliņa-Piņķe (Beiträge zur Lexikographie und Namenforschung 7)

In den historischen Quellen der spätmittelalterlichen Stadt Riga erscheint der Personennamenbestand ganz deutlich als niederdeutsch. Deutsche Händler, Handwerker und Geistliche bildeten damals die Obrigkeit der Stadt und sind daher auch bevorzugt in den Schriftzeugnissen verzeichnet.

Titelcover

Nun wird dieser Namenbestand erstmalig in einem Wörterbuch etymologisch, prosopographisch und genealogisch aufbereitet. Mit einem derartigen Nachschlagewerk ist es möglich, die Geschichte der Deutschbalten in ihren Beziehungen zu den Einheimischen und Nachbarn sowie die Geschichte ihrer Sprache wesentlich besser zu erschließen. Den Germanisten, Historikern und Baltisten wird dieses Namenbuch wertvolle Dienste leisten.
(Quelle: Verlagsankündigung)

Das Buch erschien kürzlich im Baar-Verlag. Die genauen Titeldaten entnehmen Sie bitte dem DNB-Katalog.