Diese Liste wurde von Harald Bichlmeier, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, zusammengestellt. Sie umfasst Neuerscheinungen aus Deutschland, Österreich, Russland, Bulgarien, Polen, Bosnien und Kroatien.

Deutschland

Studies in Classical and Comparative Onomastics, Volume 1 (Sammelband)

Torsten Meißner (ed): Personal Names in the Western Roman World. Proceedings of a Workshop convened by Torsten Meißner, José Luis García Ramón and Paolo Poccetti, held at Pembroke College, Cambridge, 16-18 September 2011, X + 266 Seiten, ISBN: 978-3-942002-05-9, ISSN: 2195-6006.

Der vorliegende Band beinhaltet die Ergebnisse des im September 2011 am Pembroke College, Cambridge abgehaltenen ESF-Workshops zu den Personennamen im westlichen römischen Reich. Dieser gezielt fachübergreifend angelegte Workshop vereinte Forscher aus allen beteiligten Disziplinen, Sprachwissenschaftler, Philologen, Althistoriker und Epigraphiker gleichermaßen. Dieser breite Ansatz spiegelt sich in den hier vereinten Beiträgen wider. In ihrer Gesamtheit werden praktisch alle Aspekte, die bei Studium der Personennamen der römischen Welt zum Tragen kommen, beleuchtet, und der Band ist sowohl historisch (von der archaischen Periode bis zur Neuzeit) wie sprachlich breit angelegt.

A. Allgemeine Fragestellungen und Methodik

1. Heikki Solin: "Do we need a new Latin Onomasticon?" gibt einen kritischen und wohlillustrierten Überblick über die vorhandenen Onomastika und Hilfsmittel und macht konkrete Vorschläge zur Erstellung eines neuen Werkes.

2. Marie-Thérèse Raepsaet-Charlier: "Decknamen, homophony, assonance: an appraisal of consonance phenomena in onomastics of the Roman Empire" führt eine grundlegende Methodendiskussion zur Frage, wie die Angleichung nichtrömischer Namen an das römische Namensystem und die lateinische Sprache mittels Namenübersetzung und Anklangsbildung wissenschaftlich erfaßt und beurteilt werden kann.

3. Komplementär hierzu diskutiert Monique Dondin-Payre: "Les processus d’adaptation des onomastiques indigènes à l’onomastique romaine" die konkreten Vorgehensweisen und gibt eine Fülle von Beispielen aus den verschiedensten Provinzen.

B. Italien

4. Katherine McDonald: "Do Personal Names in South Oscan Show Influence from Greek?" zeigt, daß das Südoskische, entgegen der vorherrschenden Meinung, in onomastischer Hinsicht sehr wohl seine starken kulturellen Bande mit dem Rest des Oskischen bewahrt.

5. Paolo Poccetti beschäftigt sich in seinem Beitrag: "Personal Names and Ethnic Names in Archaic Italy" mit dem Verhältnis zwischen diesen beiden Kategorien von Namen, insbesonder den Mechanismen, mit denen aus Gruppennamen (d.h. Völkernamen) Personennamen werden können.

6. Giovanna Rocca: "L’onomastica nelle iscrizioni del Piemonte orientale" zeigt, wie reichhaltig und aus verschiedenen Quellen gespeist das Nameninventar dieser nordwestlichsten Provinz Italiens in klassischer Zeit bereits ist.

7. José Luis García Ramón: "Antrophonymica Italica: Onomastics, lexicon, and languages in contact in Ancient Italy" zeigt anhand neuer etymologischer Namensdeutungen Ererbtes und Entlehntes auf.

C. Latein und Griechisch

8. Frédérique Biville: "Un défi pour l’anthroponymie latine: les noms grecs féminins en –o" zeigt, wie morphologische Integration in ein neues Sprachsystem, d.h. das Lateinische, vonstatten ging.

9. Felicia Logozzo: "Greek personal names in Southern Italy: aspects of continuity and differentiation" beschäftigt sich mit dem teils erstaunlich lange andauernden Nachleben einheimischer Namen auch unter starkem äußeren Druck anhand der immer noch vorhandenen griechischen Namen in Süditalien.

D. Keltisch und Germanisch

10. Patrick Sims-Williams Celtic Personal Names gibt einen autoritativen Überblick über Methodisches bei der Bestimmung eines Personennamens als Keltisch ebenso wie konkrete Beispiele.

11. Jürgen Zeidler: "Gallo-Roman Aristocracy and the Gaulish Language" liefert anhand des Studiums der Personennamen gallischer Eliten starke Argumente für ein Fortleben

12. Torsten Meißner: "Germanic and Celtic Naming Traditions" zeigt, dass trotz oberflächlicher Übereinstimmungen in den Namensystem dieser beiden Sprachgruppen (Vielzahl and komponierten Namen, patronymisches Prinzip) und intensiven kulturellen Kontaktes bedeutende und nicht genügend gewürdigte Unterschiede bestehen.

13. Daniel Kölligan: "Germanic Personal Names in Latin Inscriptions: Names of the Germani cisrhenani and the Ubii" gibt neue Deutungen zu einigen der interessantesten Namen aus dem römischen Rheinland.

E. Kleinere Sprachen

14. Dan Dana legt mit: "La differentiation interne de l’onomastique thrace" die erste umfassende und in einen historischen Kontext eingebundende Studie der thrakischen und dakischen Personennamen vor.

15. David Stifter: "On the Linguistic Situation of Roman-period" untersucht im Detail die Personennamen der slowenischen Stadt Ig in römischer Zeit und bestimmt auf dieser Grundlage die einheimische Sprache "Iggian" als indogermanisch, die sich jedoch deutlich von den indorgermanischen Nachbarsprachen unterscheidet.

Weitere Neuerscheinungen in Deutschland

Kerstin Preiwuß: Ortsnamen in Zeit, Raum und Kultur, Die Städte Allenstein/Olsztyn und Breslau/Wrocław, 467 Seiten, EUR 49,80.

Ortsnamen nehmen eine Schnittstelle zwischen der Welt und der Bezeichnung der Welt durch die Sprache ein. Ihre Bedeutung generiert sich abhängig von Raum, Zeit und der jeweiligen Kultur, die ihren Einfluss ausübt. Die Umbenennung von Städten ist insofern als politischer Akt zur Demonstration eines Machtanspruchs zu verstehen. Anhand beispielhafter deutschsprachiger Reiseführer des 20. Jahrhunderts für die Städte Allenstein/Olsztyn und Breslau/Wrocław wird das unter dem jeweiligen Ortsnamen entwickelte Bild der Stadt untersucht. Es zeigt sich dabei, dass historische wie aktuelle Städtebilder perspektivisch sind. Im Vergleich der Städtebilder wird so auch die symbolische Bedeutung deutlich, die eine Stadt unter ihrem Namen als Heimat- und Identität stiftender Ort für unterschiedliche Gemeinschaften erhält.

Zur Autorin: Kerstin Preiwuß, 1980 in Lübz (Meckl.) geboren, lebt in Leipzig. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie in Leipzig und Aix­en­Provence und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, wo sie auch lehrte. Aktuell ist sie Redakteurin der Literaturzeitschrift Edit. 2006 erschien ihr Lyrikdebüt mit "Nachricht von neuen Sternen" in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig. 2012 erscheint ihr zweiter Gedichtband "Rede" im Suhrkamp Verlag. Daneben zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien. 2011 war sie Stipendiatin der Künstlerresidenz Edenkoben.

Tamara Krappmann: Die Namen in Uwe Johnsons Jahrestagen (Johnson-Studien). V&R Unipress, 1. Auflage (15. Februar 2012). 603 S., EUR 69, 90. ISBN-10: 3899719239, ISBN-13: 978-3899719239.

Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die fiktiven Figurennamen, die Johnson für seine Romanwelt erdacht hat. Tamara Krappmann sammelt, ordnet und interpretiert sie und entdeckt gerade in den Namen peripherer Charaktere, die bisher in der Forschung kaum beachtet wurden, immer wieder kleine Kostbarkeiten seien es Verbindungslinien zwischen den Figuren oder der berühmte hintergründige Humor Johnsons. Aber auch die angeregten Diskussionen zu den Namen der Protagonisten Gesine Cresspahl und Jakob Abs werden beleuchtet, bisher unverbundene Ansätze miteinander kontrastiert oder in Einklang gebracht. Neben den Jahrestagen selbst liefern hierbei auch frühere Romane Johnsons erhellende Einblicke. Das Buch bietet eine handfeste Hilfe bei der Lektüre. Die Zusammenstellung der fiktiven Namen eröffnet aber auch überraschende Perspektiven auf altbekannte Aspekte der Jahrestage, erlaubt neue Denkansätze und kann so als Fundament für künftige Arbeiten zu Johnson und den Jahrestagen dienen.

Matthias Freise (Hrg.): Namen in der russischen Literatur. Imena v russkoj literature. Opera Slavica, Bd. 57. Harrassowitz Wiesbaden 2013. 445 Seiten, 84 Euro. ISBN/ISSN: 9783447069137.

Titelcover

Österreich

Elisabeth Gruber: Die Namen von Ebbs (Tirol). Praesens Verlag 2013, Innsbrucker Beiträge zur Onomastik 10. 260 Seiten. ISBN-10: 3-7069-0728-3, ISBN-13: 978-3-7069-0728-6.

Die Gemeinde Ebbs liegt im Nordosten Tirols, direkt am Fuße des Zahmen Kaisers. Zur sogenannten "Ebbser oder Unteren Schranne" zählen außerdem die Ortschaften Eichelwang, Kaisertal, Mühltal, Oberndorf, Wagrain und Weidach. Durch Gespräche mit ortsansässigen Gewährspersonen und der akribischen Analyse historischen Quellmaterials wurden die Namen der Gemeinde erhoben, verortet und – soweit möglich – etymologisiert. Das vorliegende Buch enthält das gesamte, alphabetisch gegliederte Namenmaterial der Gemeinde Ebbs, wobei auch abgegangene Namen entsprechende Berücksichtigung fanden.

Titelcover

Peter Anreiter: Erstnennungen österreichischer Namen in den Urkunden und Traditionen bayerischer Klöster. Praesens Verlag 2013, 398 Seiten, ISBN/EAN: 978-3-7069-0734-7.

Etliche bayerische Klöster hatten auf dem Gebiet der heutigen Republik Österreich Besitzungen, die durch Schenkungen der geistlichen und weltlichen Obrigkeit, aber auch von Privatpersonen zustandekamen. Solche Schenkungen, die in Traditionsbüchern zusammengefasst wurden, bedurften zur Gültigkeit in der Regel der schriftlichen Form, die man zur Textsorte der Urkunden zählt. Eine Urkunde ist ein Dokumententypus mit arttypischer Textstruktur, in welchem ein bestimmter Sachverhalt bzw. ein bestimmtes Rechtsgeschäft, das zwischen Rechtsparteien geschlossen wurde oder noch zu schließen ist, schriftlich fixiert ist. Viele Urkunden sind sehr alt, ja sie gehören zu den ältesten Dokumenten des Mittelalters. Ihr Studium ist nicht nur für die Geschichtswissenschaft, sondern auch für die Onomastik (Namenkunde) unerlässlich. In den Urkunden finden sich ̶ sieht man von antiken Bezeugungen ab ̶ die ältesten Namenformen. Der vorliegende Band listet nun diejenigen österreichischen Referenzobjekte auf, deren Namen erstmals in den bayerischen Klosterurkunden bzw. -traditionen auftauchen. Als Materialgrundlage diente das vom Institut für Österreichi¬sche Dialekt- und Namenlexika (vormals Kommission für Mundartkunde und Namen¬for¬schung) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebene und von Isolde Hausner und Elisabeth Schuster bearbeitete "Altdeutsche Namenbuch" (ANB), das die Überlieferung der Ortsnamen in Österreich und Südtirol von den Anfängen bis 1200 zum Gegenstand hat. Dabei wurde jeder Name nach einem Vier-Punkte-Schema analysiert, und zwar a) Referenzobjekt, b) Erstnennung, c) Quelle und d) Kurzetymologie.

Titelcover

Fritz Lochner von Hüttenbach: Kleine Arbeiten zur Ortsnamenkundes des Ostalpenraumes (1962-2002). Verlag Leykam 2012, 390 Seiten. EUR 38,80. ISBN-10: 3701102368, ISBN-13: 978-3701102365.

Der vorliegende Wiederabdruck der kleinen Arbeiten zur Ortsnamenkunde des Ostalpenraumes von Fritz Lochner von Hüttenbach in einem Sammelband soll gewährleisten, diese Informationen ortsnamenkundlich Interessierten leichter zugänglich zu machen. Alle toponymischen Aufsätze der Jahre 1962 bis 2002 wurden in chronologischer Reihenfolge aufgenommen. Die Beiträge sind generell nicht überarbeitet worden, lediglich Druckversehen wurden verbessert sowie Abkürzungen, Anmerkungen und bibliographische Angaben soweit als möglich vereinheitlicht und ergänzt.

Russland

Akbaev, Charun M.: Tolkovyj slovar' nekotorych imen i terminov nartskogo eposa. Bolee 180 slovarnych statej. Na karač.-balk. jaz. Nart eposnu bir k-auum atlary bla sëzlerine sëzljuk. 180 sëzljuk stat'jadyn artyk. / Min. Obraz. i Nauki KČR, IPKRO, Karač. Nauč.-Issl. Institut. Čerkessk, Karač.-Čerkess. Resp. Inst. Po, 2010. 168 S. 30,00 Euro, ISBN 978-5-87757-174-7.

Slovar' soderžit bolee 180 imen i terminov karačaevo-balkarskogo nartskogo eposa, privedennych na karačaevo-balkarskom i russkom jazykach.

M. Ė. Rut: SLOVAR ASTRONIMOV. ZVËZDNOE NEBO PO-RUSSKI. Moskva: AST-Press, 2010. 288 S., 18 Euro, ISBN 978-5-462-01038-5.

Astronomija-odna iz samych drevnich nauk: nazvanija zvezd i sozvezdij (astronimy) byli izvestny ešče s nezapamjatnych vremen. V ėtom slovare vpervye sobrany russkie narodnye astronimy.

Superanskaja A.V.: SLOVAR GEOGRAFIČESKICh NAZVANIJ, (Malye nastolnye slovari russkogo jazyka). Moskva AST-Press, 2013. 208 S., 26 Euro. ISBN 978-5-462-01409-3.     

Slovar geografičeskich nazvanij — rezultat mnogoletnich issledovanij izvestnogo učënogo, doktora filologičeskich nauk A. V. Superanskoj. On soderžit svedenija o sklonenii, napisanii i

Superanskaja A.V.: SLOVAR LIČNYCh IMËN, (Malye nastolnye slovari russkogo jazyka). Moskva AST-Press, 2013. 272 S., 29 Euro.   ISBN 978-5-462-01384-3.  

Slovar ličnych imën — novaja rabota izvestnogo specialista v oblasti onomastiki, doktora filologičeskich nauk A. V. Superanskoj. On soderžit svedenija ob upotreblenii v reči, proiznošenii i napis...

Mir imen i nazvanij: III Resp. onomast. konf. skol'nikov, posvjasc. 60-letiju prof. L. V. Sulunovoj, g. Ulan-Ude, 30 marta 2011 g. , Min. Obraz. i Nauki, BurjatGU, Region. obscestv. Org. "Bajkal'skie onomasty; Ulan-Ude, Izdat. BurjaGU, 2011, 149 S.,  28,40 Euro.     

V sbornike predstavleny tezisy dokladov po aktual'nym problemam lingvisticeskogo statusa imeni sobstvennogo, chudozestvennoj onomastiki, otrazenija etniceskoj istorii v onomasticeskoj leksike.

Gurulev, Stanislav A.: Toponimika Ust-Ordynskogo Burjatskogo okruga. Irkutsk, Inst. Geografii im.V.B. Sočavy, 2011, 252 S., 32,50 Euro. ISBN 9785947971651.              

V osnove analiza toponimov Ust'-Ordynskogo okruga ležit ideja vzaimodejstvija v prošlom burjatskogo jazyka s jazykami drugich narodov Sibiri (mongolov, tjurkov, evenkov, man'čžurov, paleoaziatov, sogdijcev, slavjan i dr.). Naselennye punkty okruga učteny kak sovremennye, oficial'nyj perečen' kotorych dan administraciej okruga, tak i utračennye. V analiz vovlečeno 2088 nazvanij geografičeskich ob-ektov.

Otin, E. S.: Gidronimija Severnogo Priazov'ja. Doneck, Jugo-Vostok, 2012, 178 S., 26,00 Euro, ISBN 978-966-374-725-5. 

Kniga predstavljaet soboj polnyj katalog gidronimov severnogo poberež'ja Azovskogo morja ot Taganrogskogo zaliva do Kryma - nazvanij vsech rek, ruč'ev i balok, vpadajuščich v more na territorii Rostovskoj, Doneckoj, Zaporožskoj i Chersonskoj oblastej.

Bulgarien

Barbolova, Zoja: Rečnik na tursko-bălgarskite chibridni săštestvitelni imena. Sofija, AI "Prof. Marin Drinov" 2013, 34,00 Euro, 454 S., ISBN 978-954-322-573-6. 

Chibridni formacii s turski osnovi ne sa izsledvani dosega ne samo v Bălgarski, no i v drugite ezici s osmanotursko vlijanie, koeto pravi rečnika unikalen.

Marinov, Dimităr: Selišta s bălgarsko naselenie v severnija Budžak, Priložna Onomastika, Band 19. Veliko Tărnovo 2013. 33,00 Euro. 367 S., ISBN 978-954-8305-30-3.

Adžemlerski, Svetoslav: Spravočnik na selištnite imena văv Varnenska oblast. Veliko Tărnovo 2012, 36,00 Euro, 245 S., ISBN: 978-954-350-146-5.

Kovačev, Nikolaj P.: Geografskite imena v Loveški okrăg. Veliko Tărnovo 2013, 48,00 Euro, 847 S., ISBN: 978-954-2968-56-6.

Likovski, Nikolaj: Toponimijata na Sofijsko. Sofija 2011, Verlag Vulkan 4, mit englischer und deutscher Zusammenfassung, 45,00 Euro, 599 S., ISBN: 978-954-488-125-245.

This research is a first attempt to be fully covered the body of the local names in Sofia region. The recorded and investigated 8070 names of 85 villages have rich historical, archaeological and linguistic information for the development of language and ethno-cultural processes in the region during the centuries.

Michajlova, Dimitrina: Semantični procesi i javlenija v bălgarskta toponimija. Veliko Tărnovo 2012, englische und deutsche Zusammenfassung, 24 Euro, 159 S., ISBN: 978-954-2968-44-3.

Annotation: Semantic Processes and Phenomena in Bulgarian Toponymy.

Polen

Pawłowska-Wolnicz, Ewa:
O nazwach wodnych w Polsce. Warszawa, DiG, 2013, 236 S., 18,40 Euro. ISBN 978-83-7181-769-4.

Książka stanowi swego rodzaju kompendium polskiej hydroonomastyki. Przedstawiono tu pochodzenie nazw wodnych w Polsce, ich funkcjonowanie w społeczeństwie i kulturze, a także historię badań, terminologię i literaturę przedmiotu. Część szczegółowa zawiera słowniki etymologiczne dwóch niewielkich dorzeczy oraz studia leksykalno-typologiczne.

Kroatien

Peternai Andrić, Kristina: Ime i identitet u književnoj teoriji. Zagreb, Diss. 2012, 231 S., 30,00 Euro. ISBN 978-953-249-124-1.

Jedan od središnjih smjerova istraživanja u različitim suvremenim humanističkim disciplinama, tako i u književnoj teoriji, tiče se tvorbe identiteta i s time povezanih problema identifikacije i prirode subjekta. Priključivši se toj struji, u ovoj knjizi autorica dovodi u vezu dva naslovna pojma - ime i identitet - te njihov suodnos pokušava pozicionirati u djelokrug suvremene književne teorije kao pluralnog znanstvenog polja. Kroz sučeljavanje različitih suvremenih teorija, ali i njihovim sučeljavanjem s tradicijom, ovo istraživanje teži pridonijeti rasvjetljavanju veze između koncepcije imena i tvorbe identiteta te možda pokrenuti rasprave o tom pitanju i njegovu značenju u domaćoj znanosti.Višeznačnost naslovnih pojmova uvodno zahtijeva barem okvirnu uputu zna polazišta ove rasprave

Bosnien

Pašić, Ibrahim: Tračko ime Bosna i Tračani u Bosni, Predslavenski korijeni Bošnjaka. Sarajevo 2012, Verlag Preporod, 466 S., mit englischer Zusammenfassung, 59 Euro. ISBN: 978-9958-820-63-2.

"Ime Bosna je neosporno tračko, a i od tog imena nastala su, izvođenjem, imena, Bošnjaci kao etnik i sve ono što ima prefiks bosansko. Od 15.-19. vijeka, čak 15 autora je zastupalo hipotezu da je ime Bosna tračkog porijekla, međutim, ja sam ne samo reafirmirao tu hipotezu, već specifičnim naučnim metodama pokazao da je to, ne samo tačno, već da je neosporno, i ime Bosna jeste tračkoga porijekla. Ova knjiga nas sada vraća tamo gdje smo mi zakasnili 150 ili možda 200 godina u odnosu na proučavanja ove tematike u srpskoj-hrvatskoj nauci, historiji. Međutim, ja želim reći da su iz razloga velikodržavnih projekata da bi BiH bila srpska ili hrvatska zemlja počinjeni brojni falsifikati i u ovoj knjizi se o njima govori", pojasnio je Pašić.