Namenkunde und Namengeschichte: Eine Einführung, von Friedhelm Debus (Grundlagen der Germanistik 51)

Jeder Mensch trägt einen bzw. mehrere (Eigen-) Namen, er ist umgeben von einer bunten Namenwelt. Neben den bereits bestehenden Namen kommen stetig neue hinzu. Doch was „bedeuten“ alle diese Namen? Welche Motive spielen und spielten bei der Namengebung eine Rolle, und wie werden Namen im Alltag gebraucht?

Titelcover

Das vorliegende Werk widmet sich anhand zahlreicher Beispiele systematisch diesem Bereich, nachdem grundsätzliche Fragen wie beispielsweise zur umstrittenen Namenklassifikation und -terminologie diskutiert wurden.

Im zentralen Kapitel werden aus synchronischer und diachronischer Perspektive die verschiedenen Namenarten vorgestellt: die Personennamen (Vor-, Familien-, Stammes-, Völker-, Ländernamen bis hin zu den Pseudonymen); die Ortsnamen (Siedlungs-, Flur-, Landschaftsnamen) sowie die Tier-, Institutions- und Warennamen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Behandlung der literarischen Namen. Zahlreiche Abbildungen, Karten, Tabellen und Beispiele, hervorgehobene Zentralbegriffe im Text, Zusammenfassungen und weiterführende Literaturangaben geben nützliche Hilfen.

Der Band bietet Studenten wie auch namenkundlich Interessierten und Forschenden verschiedener Fachrichtungen nicht nur eine theoretisch und praktisch orientierte Einführung in eine weit verzweigte Disziplin, sondern es werden auch Anregungen für weitergehende Untersuchungen gegeben.