Auf dem nächsten Internationalen Slavisten-Kongress 2013 in Minsk wird es einen Block geben unter dem Thema „Die Slavische Onomastik im Kontext der kulturellen und sprachlichen Veränderungen“. Der Vorbereitung dienen auch die Aktivitäten der „Slavischen Onomastischen Kommission (SOK) beim Internationalen Slavistenkomitee“.

Die SOK hat rückblickend einiges in die Wege geleitet: Im Rahmen des 24. ICOS-Kongresses in Barcelona fand am 9. September 2011 eine Zusammenkunft der SOK statt. Die Leitung hatte Artur Gałkowski, Universität Łódz. Er war 2010 als Vorsitzender der SOK für vier Jahre gewählt worden, also für die Zeit bis zum nächsten Internationalen Slavistenkongress in Minsk 2013.

Innerhalb der SOK erfahren nun zwei Arbeitsgruppen besondere Aufmerksamkeit:

  • Die Arbeitsgruppe zur Terminologie
  • Die Arbeitsgruppe zum Slavischen Onomastischen Atlas (SOA)

Es wurde beschlossen, die Arbeiten zur Terminologie sowohl im slavistischen als auch im internationalen Maßstab verstärkt voranzutreiben, Vorsitz: Milán Harvalík, Prag.
Gleichfalls wurde beschlossen, die Arbeit am SOA nach der von Rudolf Šrámek und Ernst Eichler entwickelten Methodik fortzuführen. Die Koordination liegt in den Händen von Romana Łobodzińska, Universität Wrocław.
Artur Gałkowski informierte außerdem darüber, dass ein Bericht zur Tätigkeit der SOK im Druck erschienen ist in der Zeitschrift „Rivista Italiana di Onomastica“ (RIOn) 2011, Nr. 1 (17), S. 329-331.
Weiter wurde mitgeteilt, dass die Berichterstattung über die Tätigkeit der Kommission fortgesetzt werden wird im Rahmen der Internet-Seite  http://onomastyka.uni.lodz.pl

An den Beratungen der SOK nach dem Vortrag von Milán Harvalík nahmen unter anderem teil und ergriffen das Wort Grazilda Blažienė (Litauen), Barbara Czopek-Kopciuch (Polen), Liliana Dimitrova-Todorova (Bulgarien), Tamás Farkas (Ungarn), Snežana Gudurič (Serbien), Pavol Odaloš (Slovakei), Natalija Vasil’eva (Russland), Elka Yacheva–Ulchar (Mazedonien) und Christian Zschieschang (Deutschland).

Zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit der SOK wurde eine spezielle Gruppe von Verbindungsleuten aus den einzelnen Ländern gebildet. Ihr gehören an:

  • Liliana Dimitrova-Todorova (Bulgarien)
  • Grazilda Blažienė (Litauen)
  • Milán Harvalík (Tschechien)
  • Natalija Vasil’eva (Russland)
  • Pavol Odaloš (Slovakei)
  • Snežana Gudurič (Serbien)
  • Galina Mačuk (Ukraine)
  • Tamás Farkas (Ungarn)
  • Christian Zschieschang (Deutschland, Lausitz)
  • Irena Kałużyńska (China)
  • Enzo Caffarelli (Italien)

Diese Gruppe soll noch weitere Mitglieder aus anderen Regionen erhalten.
Inzwischen hat Ende Oktober 2012 eine weitere Beratung der SOK in Łódz stattgefunden.

Zusammengestellt nach einem Bericht in: Voprosy onomastiki, Nr. 2 (11), 2011, S. 123-125.